SPD Neumarkt

Mühlstraße als Einbahnstraße ?


Die Mühlstraße soll zwischen den beiden Realschulen sicherer werden

NEUMARKT. Die Neumarkter SPD will ein Bürgerbegehren zum Bau eines Radweges in der Mühlstraße zwischen den beiden Realschulen unterstützen.

Damit soll vor allem die Sicherheit der Schüler erhöht werden. Initiatoren des Bürgerbegehrens sind Mitglieder des Elternbeirats der Knabenrealschule.

Jetzt hat die Neumarkter SPD Neumarkt in einer Vorstandssitzung beschlossen, das Bürgerbegehren "Sicherheit für unsere Kinder in der Mühlstraße zwischen Mädchen- und Knabenrealschule vor dem Ganzjahresbad" zu unterstützen. Die SPD fordere in ihrem Programm für die anstehende Kommunalwahl den Ausbau des Neumarkter Radwegenetzes und die Anbindung aller Schulen an dieses Netz. Da die Mühlstraße heuer ohnehin umgestaltet werden solle, sei dies ein guter Zeitpunkt für die Einrichtung des benötigten Radwegs.


Freilich könnten Radwege auch dafür sorgen, daß sich die jetzt schon äußerst angespannte Park-Situation in dem umliegenden Wohngebiet durch den Wegfall von weiteren Plätzen noch weiter verschlechtere - erst recht, wenn einmal das Ganzjahresbad in Betrieb geht, hieß es von Anwohnern.

Wie die Einrichtung eines in beide Richtungen nutzbaren Radwegs an dieser Stelle umgesetzt werden kann, möchten die Neumarkter Sozialdemokraten mit allen Beteiligten gemeinsam erörtern. Dabei sollen auch Maßnahmen wie die Umwandlung der Mühlstraße in eine Einbahnstraße näher betrachtet werden.

„Auf jeden Fall hat für uns die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen Vorrang vor dem Autoverkehr“, sagte SPD-Stadtratskandidat Robert Wolrab, der selbst Lehrer an der Knabenrealschule ist und daher die schwierige Verkehrssituation vor Ort kennt.

Der Ortsverein wird nun auf Initiatoren des Bürgerbegehrens vom Elternbeirat der Knabenrealschule zugehen, um bei der Umsetzung des Bürgerbegehrens mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Man habe im vergangenen Jahr bereits erfolgreich den Bürgerentscheid zur Erhaltung des Stadtparks initiiert, hieß es von der SPD.

09.01.20

SPD ist „hochmotiviert“

NEUMARKT. Die Neumarkter SPD will bei ihrer Mitgliederversammlung auch ihre Themen für den bevorstehenden Kommunal-Wahlkampf vorstellen.

SPD-Landratskandidat Dirk Lippmann und weitere SPD-Bürgermeisterkandidaten wollen bei der Zusammenkunft am nächsten Mittwoch ihre Themenschwerpunkte präsentieren.


Die SPD Neumarkt habe sich in den vergangenen sechs Jahren mit Erfolg für die Belange der Bürger in Stadt und Landkreis eingesetzt, hieß es im Vorfeld der Mitgliederversammlung. Man gehe hochmotiviert in den Wahlkampf.

Bei der Zusammenkunft sind auch Ehrungen geplant.

06.01.20

Thema: Organspenden


Sabine Dittmar (2.v.l.) war zum Bürgerdialog nach Neumarkt gekommen

NEUMARKT. Organspenden waren Thema beim Neumarkter Bürgerdialog, zu dem die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, in Neumarkt zu Gast war.

Im Rahmen des von der Neumarkter SPD veranstalteten Bürgerdialogs stellte die unterfränkische Humanmedizinerin und Bundestagsabgeordnete die Gesetzesinitiativen zu deren Neuregelung vor, über die der Bundestag im kommenden Januar abstimmen wird.

Dass es in Deutschland zu wenige Organspender gibt, sei ein offenes Geheimnis. Zwar stehe die große Mehrheit der Deutschen dem Thema positiv gegenüber, die wenigsten davon trügen aber tatsächlich einen Organspendeausweis mit sich. Die Wartezeiten für ein passendes Spenderorgan sind daher lang: etwa fünf bis sechs Jahre muss ein Dialysepatient auf eine neue Niere warten, bei Herz und Leber sind es etwa sechs bis 24 Monate Monate.

Deutschland zählt damit weltweit zu den Staaten mit der geringsten Organspenderquote. Länder wie Spanien und Portugal sind hier deutlich besser aufgestellt.


Einen wesentlichen Anteil an der Problematik habe die geltende Rechtslage, die eine Organspende ausdrücklich nur bei vorliegender Einverständniserklärung des potenziellen Organspenders zu Lebzeiten oder der Hinterbliebenen nach dem festgestellten Hirntod erlaubt.

Sabine Dittmar klärte in Ihrem Vortrag über die wichtigsten Fakten zur Organspende auf und stellte die beiden Gesetzesinitiativen im Bundestag vor, über die im Januar abgestimmt wird und deren Ziel es ist, die Quote der potenziellen Organspender in Deutschland zu steigern.

Neben den organisatorischen Hürden bei der Durchführung einer Organspende ging Dittmar auch auf die aus dem Publikum geäußerten Bedenken gegenüber der Hirntoddiagnose ein und beleuchtete diesen Aspekt aus der Perspektive der Medizinerin. Die vielen gestellten Fragen zeigte, dass das Thema weiterhin intensiver Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung bedürfe, hieß es von der SPD.

Der Vortrag war der letzte des Neumarkter Bürgerdialogs vor der Weihnachtspause. Weiter geht es am 21. Januar mit dem Thema "Mobilität der Zukunft". Referent wird Carsten Träger sein, der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

24.11.19


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