Christlich Soziale Union

„Eigenständige Lösung“


Eine Lanze für die Feuerwehrleute in ganz Neumarkt brachen die CSU-Stadträte
Foto: Archiv/ Feuerwehr Pölling
NEUMARKT. Neben der Neumarkter Hauptfeuerwache sollen auch die Wehren der Stadtteile auf den neusten Stand kommen, hieß es von der CSU-Stadtratsfraktion.

Man begrüße jedenfalls die geplante Erweiterung und Ertüchtigung des Feuerwehrgebäudes in Pölling. Damit werde ein Wahlversprechen von OB Markus Ochsenkühn „direkt umgesetzt“.

Man habe vor genau einem Jahr an die „damalige Stadtspitze“ die Forderung nach einem erhöhten Tempo bei der Instandsetzung sämtlicher Ortsteilfeuerwehren Neumarkts gerichtet. Entsprechend unterstützen die Christsozialen nun die aktuelle Beschlussvorlage der Stadtverwaltung für die Ertüchtigung und Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Pölling. Dabei wollen sie auch der Bitte der Feuerwehrler nach einer zusätzlichen Stiefelwaschanlage und besonders nach einem Vordach über dem Eingangsbereich entsprechen.


Die zügige Modernisierung der Gebäude der Ortsteilfeuerwehren bilde einen wichtigen Schwerpunkt des Wahlprogramms, sagten Feuerwehrreferent Reinhard Brock und Fraktions-Vorsitzender Peter Ehrensberger in der letzten Sitzung. Die Fraktion fordere seit langer Zeit nachdrücklich, dass die Stadtpolitik ihren Fokus verstärkt auf eine funktionsfähige Feuerwehr lege und entsprechend die notwendigen Entscheidungen für eine stufenweise Modernisierung treffe. Die geplanten Maßnahmen in Pölling stellten dafür einen ersten Schritt in die richtige Richtung dar.

Auch einem zweiten Beschlussvorschlag zum Thema „Feuerwehr“ wollen die CSU-Stadträte zustimmen – dieses Mal geht es um den Neubau der Hauptfeuerwache. Dort soll künftig eine eigenständige Lösung für die Wärme- und Energieversorgung verfolgt werden, statt das neue Gebäude per Fernwärmeanschluss an eine mögliche Energiezentrale anzubinden. „Das Projekt Hauptfeuerwache befindet sich schlicht und ergreifend schon in der Umsetzung, was man von den Planungen eines Fernwärmenetzes nicht sagen kann“, sagte Ehrensberger.

Man könne es den Feuerwehrleuten aber nicht zumuten, so lange auf ihre Energieversorgung zu warten, bis die Anbindung an eine Energiezentrale realisiert sei. Insofern stellen die damit verbundenen Mehrkosten von mindestens 1,2 Millionen Euro eine Verschiebung dar – weg von dem Projekt Fernwärmenetz, hin zum Vorhaben Neubau der Hauptfeuerwache, hieß es von den CSU-Stadträten.
25.02.24

Viel weniger Förderung

NEUMARKT. Die KfW-Fördergelder an Bauherren und die Zahl der geförderten Wohnungen im Landkreis Neumarkt sind im letzten Jahr drastisch zurückgegangen.

Darauf wies die Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl (CSU) in einer Pressemitteilung hin. Die aktuellen Zahlen waren von der KfW-Bankengruppe veröffentlicht worden.

Demnach ist im Landkreis die Zahl der geförderten Wohnungen privater Bauherren von 1749 Wohnungen im Jahr 2021 auf 644 im letzten Jahr gesunken. Im letzten Jahr wurden nur mehr 126,4 Millionen Euro Fördergelder an private, gewerbliche und kommunale Kunden bewilligt. Im Jahr 2021 waren es noch 195,3 Millionen Euro.


Im Wahlkreis - als in den Landkreisen Neumarkt und Amberg-Sulzbach sowie der Stadt Amberg - sei die bewilligte Fördersumme um rund 40 Prozent von 350 Millionen Euro auf 206,4 Millionen Euro zurückgegangen.

Die Gründe dafür sind für Hierl klar: Die Ampel-Regierung verschärfe die Wohnungsnot, anstatt sie zu bekämpfen, schreibt sie.
24.02.24

CSU besucht Schloßbad


Die CSU-Kreistagsfraktion besuchte das Neumarkter Schloßbad
Foto: Braun
NEUMARKT. Die Neumarkter CSU-Kreistagsfraktion suchte sich für ihre Sitzung einen ganz besonderen Ort aus: das Neumarkter Schloßbad.

Das riesige Defizit von über 2,5 Millionen Euro für die Stadtwerke und damit die Stadt Neumarkt (wir berichteten) waren dabei eher kein Thema: vielmehr zeigten sich die Kreis-Politiker begeistert von der Anlage. Man sei stolz auf eine derartige Einrichtung im Landkreis.

Die Kreis-Politiker wurden von Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Bürgermeister Marco Gmelch und Stadtwerkedirektor Dominique Kinzkofer begrüßt.

Der Leiter der Freizeitbetriebe Christian Braun und der technische Leiter Thomas Blank führten durch das Erlebnisbad mit Saunaanlage. Besonders beeindruckend waren die großen Technikbereiche für die Wasseraufbereitung und Energieversorgung, hieß es. Die Besucherzahlen seien mehr als erfreulich und lägen weit über den Prognosen, sagte Christian Braun.


Für den Landkreis und die umliegenden Gemeinden sei gerade das Schulschwimmbecken ungemein wichtig. Ziel müsse nach wie vor sein, dass alle Kinder und Jugendliche das Schwimmen erlernen, sagte Fraktionsvorsitzender Alois Scherer.

Bei der Fraktionssitzung wurden wichtige Themen wie das zeitliche und inhaltliche Jahresprogramm der Fraktion für das Jahr 2024 diskutiert. Über die derzeitige Situation der Gesundheitsversorgung im Landkreis und hier insbesondere im Klinikum berichtete die Geschäftsführerin Ilse Werner.

Bei der anstehenden Kreistagssitzung im April wird aus jetziger Sicht der Haushalt 2024 verabschiedet. Dazu werde rechtzeitig vorher eine Fraktionssitzung mit Verwaltungsdirektor und Kreiskämmerer Hans Ried stattfinden.
28.01.24


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