NEUMARKT. Wann steht mir meine Altersrente zu? Wieviel Rente werde ich überhaupt bekommen? Und was ist, wenn ich vorher berufsunfähig werde?
Diese und weitere Fragen widmet sich die Beraterin der Deutschen Rentenversicherung, Erna Späth, in einem Vortrag zum Thema „Meine Rente“.
Die Veranstaltung mit der Kreis- und Gemeinderätin aus Berg ist Teil des Neumarkter Bürgerdialogs der Neumarkter SPD und findet am Mittwoch um 19 Uhr im Neumarkter Johanneszentrum statt.
Der Eintritt ist wie immer frei.
06.11.19
„Große Zukunftsaufgabe“
NEUMARKT. Die SPD sieht Seniorenpolitik als eine der großen Zukunftsaufgaben, hieß es bei der Sitzung der Kreistagsfraktion.
Das Seniorenpolitische Gesamtkonzept im Landkreis Neumarkt stand im Mittelpunkt. Fraktionssprecher Dirk Lippmann berichtete ausführlich über das erste Treffen des Arbeitskreises.
Die SPD-Fraktion hatte im letzten Jahr dieses Thema mit ihrem Antrag maßgeblich mit auf den Weg gebracht. Zwischenzeitlich wurde eine Firma beauftragt, dieses Seniorenpolitische Gesamtkonzept auch unter Einbeziehung einer Reihe von Ergebnissen aus verschiedenen Workshops zu erstellen.
Es gelte, die enormen Kenntnisse und Fähigkeiten der Ruheständler insbesondere für ehrenamtliches Engagement zu aktivieren, die Teilhabe am öffentlichen Leben zu organisieren und darüber hinaus generell breite Angebote in den Städten, Märkten und Gemeinden in ganzen Landkreis zu entwickeln, hieß es. All das sei letztlich auch Ausdruck des Respekts vor der Lebensleistung des älteren Teils der Landkreisbevölkerung.
Einig waren sich die SPD-Kreisräte in der Einschätzung, dass die Umsetzung des Konzepts mit einer Vollzeitstelle am besten zu erreichen sei. Der Vortrag von Dr. Buba in einer der letzten Kreistagssitzungen habe diese Notwendigkeit deutlich aufgezeigt. Nur so könne gewährleistet werden, daß das Seniorenpolitische Gesamtkonzept auch mit Leben erfüllt werde, sagte der Freystädter Kreisrat Stefan Großhauser. Es sei auch unerlässlich, dass die zu schaffende Stelle nicht befristet sei.
„Das ist dann auch ein wichtiges Signal an die älteren Menschen im Landkreis, dass wir Netzwerke und Strukturen in der Seniorenpolitik dauerhaft und langfristig aufbauen und erhalten wollen, denn der demografische Wandel wird auch in unserem Landkreis die Verteilung der Bevölkerungsstruktur entsprechend beeinflussen“, sagte Lippmann.
05.11.19
SPD-Liste vorgestellt
Die SPD hat ihre Liste für die Stadtrats-Wahle in Neumarkt aufgestellt
Foto: Claudia Foitzik
NEUMARKT. „Das macht uns so schnell keiner nach“: die SPD stellt 15 Frauen auf die Kandidatenliste für die Stadtratswahl 2020.
Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger machte aus ihrer Freude über das Ergebnis der Nominierungsversammlung des Ortsvereins der Neumarkter SPD keinen Hehl. Sie freue sich auf den anstehenden Wahlkampf.
Stadtrat Günther Stagat verwies auf die Initiativen der SPD-Fraktion, die im Rathaus als erste die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge gefordert und sich für die Erhaltung des Stadtparks und die Aktion „Rettet die Bienen“ eingesetzt habe. Daneben hob die SPD-Anträge gegen die geplanten Standorte von Feuerwehrhaus und Hochschule hervor, die aber von UPW und CSU abgeschmettert worden seien. Für die neue Legislaturperiode hat er ein festes Ziel im Auge: acht Sitze sollen es für die SPD sein.
Zuvor war in einer zweistündigen Klausur über die Reihung der 40 Kandidaten beraten worden. Die resultierende Liste, die bis Platz 30 immer abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt ist, wurde schließlich einstimmig verabschiedet. Auf den ersten Listenplätzen befinden sich altbekannte Namen wie Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger sowie die derzeitigen Stadträte Ursula Plankermann und das Ehepaar Günther und Gisela Stagat. Das Durchschnittsalter des ersten Dutzends der Listenplätze liegt deutlich unter 50 Jahren.