Landwirtschaft

Trachtler begeisterten


Der Heimat und Volkstrachtenverein Sindlbach in München

NEUMARKT. Beim Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest auf der Münchner Theresienwiese begeisterte der Heimat und Volkstrachtenverein Sindlbach.

Er trat beim Tag des Bezirks Oberpfalz vor großém Publikum auf. Bezirksbäuerin Stilla Klein erklärte in ihrer Moderation auch die Besonderheiten der gezeigten Tracht.


Die Schauküche war in diesem Jahr auf der Bühne. Hier ließen sich die Ernährungsfachfrauen Christine Schmidkonz aus Tirschenreuth und Alexandra Lukas aus Weiden in die Töpfe schauen. Passend zum Spezialitätentag Zwetschge präsentierten sie abwechselnd ein Zwetschgen-Ratatouille und ein Topfen-Tiramisu mit Zwetschgensoße.

Für die Zuschauer gab es einiges zu probieren und sie erfuhren viele Tipps und Tricks für die Zubereitung.
19.09.16

„Verfehlt und praxisfern“

NEUMARKT. Die Vorschläge der SPD-Umweltministerin sind nach Meinung des Europaabgeordneten Albert Deß „verfehlt und praxisfern“.

„Das Umweltprogramm 2030 der Bundesumweltministerin ist ein zu pauschaler und absolut realitätsferner Eingriff in die Land- und Forstwirtschaft“, sagte Deß. Gefordert wird dort eine grundsätzliche Umsteuerung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament verwies auf die bereits jetzt geltenden umfangreichen Vorschriften zum Tier-, Pflanzen- und Umweltschutz.


„Die Landwirtschaft trägt damit seit Jahrzehnten zur Artenvielfalt und zur Stärkung des ländlichen Raumes bei. Sie ist darüber hinaus der Grundpfeiler zur Versorgung der Menschen mit hochwertigen Nahrungsmitteln und sichert mehr als eine MillionArbeitsplätze im vor- und nachgelagerten Bereich“, sagte Deß.

Ohne jegliche Befugnis greife die Ministerin bewusst die bewährten Leistungen der Landwirtschaft an und mische sich somit in den Kompetenzbereich des Bundeslandwirtschaftsministeriums ein. „Überzogene Vorschriften bei Stallbauanlagen sind wenig hilfreich. Damit wird nur ein Beitrag geleistet, die Produktion in andere Agrarregionen zu verlagern, wo nicht unsere jetzt bereits strengen Auflagen gelten“, so der CSU-Agrarpolitiker Deß.

Für Albert Deß ist eine sachgerechte Zusammenarbeit der Ministerien in Deutschland dringend notwendig. „Ein wirkungsvoller Umweltschutz ist aber nur mit der Landwirtschaft, und nicht gegen sie möglich. Bei allen Fragen, die die Landwirtschaft betreffen, muss aber das Bundeslandwirtschaftsministerium federführend bleiben“, sagte Albert Deß.
15.09.16

„Richtige Empfehlung“

NEUMARKT. Der Neumarkter Europaabgeordnete Albert Deß hält die WWF-Empfehlung für mehr heimisches Rapsöl statt Palmöl für richtig.

„Es freut mich, dass manche Umweltverbände die Erzeugung der Biokraftstoffe nicht mehr an den Pranger stellen, denn es besteht keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Darüber hinaus müssen wir denjenigen Betrieben, die bereits in Biosprit-Anlagen investiert haben, die Planungssicherheit gewähren“,sagte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion.


Der WWF in Deutschland hatte kürzlich eine Studie vorgelegt. Demzufolge lassen sich rund eine Million Tonnen des deutschen Palmölimportes von insgesamt 1,8 Millionen Tonnen durch Pflanzenöl aus heimischer Produktion ersetzen.

„Die Gewinnung von Rapsöl geht immer auch mit der Gewinnung von wertvollen Eiweißfuttermitteln einher, das direkt in die Nahrungsmittelproduktion zurückfließt. Raps hat auch sehr große Vorteile in der Fruchtfolge", sagte Albert Deß, der auch Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ist. Raps bestehe aus etwa 42 Prozent Öl und rund 58 Prozent wertvollem Eiweißfuttermittel. Ein Hektar Raps liefere durchschnittlich 4000 Kilo Rapssaat - daraus entstünden 1700 Liter Öl und 2300 Kilo Eiweißfuttermittel.
02.09.16

Öko-Lager-Zentrum geplant

NEUMARKT. Die "Öko-Modellregion" plant die Gründung eines genossenschaftlichen Öko-Lager- und Verteilzentrums im Landkreis Neumarkt.

Eine Informationsveranstaltung dazu findet am 16. Oktober um 19.30 Uhr im Gasthaus Am Schloss in Pilsach statt.

Der Landkreis Neumarkt wurde im letzten Jahr durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner offiziell zur Öko-Modellregion ernannt. Ziel der Initiative ist es, den Öko-Landbau sowie den Ausbau von Öko-Verarbeitung und Vermarktung in der Region zu stärken, hieß es. Dazu gehöre auch die Etablierung einer Öko-Logistik für Drusch- und Ölfrüchte.


In Zusammenarbeit mit den Bio-Bauern aus der Region plant die Öko-Modellregion derzeit eine gemeinschaftliche Erfassung und Lagerung, inklusiv Reinigung und Trocknung, von Bio-Druschfruchten am Standort Harenzhofen. Inhaltliche Rahmenbedingungen zum Lagerprojekt sowie ein technisches Lagerkonzept und die Rechtsform wurden in Arbeitskreistreffen von den Bio-Bauern erarbeitet und beschlossen.

Bei der Informationsveranstaltung wird der aktuelle Stand der Projektentwicklung vorgestellt. Ziel ist es außerdem, die weiteren Schritte für die Umsetzung der Genossenschaft mit den Anwesenden zu diskutieren.
09.10.15


[1] - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 ... Ende

Übrigens: Sie können jetzt alle Themen aus neumarktonline auch im NEUMARKTER FORUM diskutieren
Telefon Redaktion

Burgis

Stadt Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

MdEP Albert Deß

Link Winkler

ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
ISSN 1614-2853
15. Jahrgang