Gesundheit
Wieder "Babycafe"
NEUMARKT. Am Mittwoch findet wieder das "Babycafe" in der Hebammenpraxis "Villa Kugelrund" am Neumarkter Klinikum statt.
Man trifft sich um 10 Uhr im Donauer-Stiftungsgebäude, Untergeschoß. Weitere Treffen sind jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat geplant.
Eingeladen sind alle, die Fragen zum Thema Ernährung im ersten Lebensjahr haben. Veranstalter sind die Stillberaterinnen und Hebammen der Neugeborenen und Wochenstation (Station 2C).
30.08.10
"Nicht nur reden..."

Bei einer früheren Aktion wurden im Landratsamt bei der Aus-
gabe von Führerscheinen auch gleich Organspende-Ausweise
ausgeteilt. Rechts Landrat Albert Löhner, daneben Gesundheits-
amts-Chef Dr. Heinz Sperber.
Foto:Archiv

Der Organspende-Ausweis
NEUMARKT. Das Neumarkter Gesundheitsamt nutzt den Presse-Wirbel um die Nieren-Spende des früheren Außenministers Frank-Walter Steinmeier, um auch im Landkreis Neumarkt für Organ-Spenden zu werben.
Durch diese Diskussion sei das Thema wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gekommen, erklärte am Mittwoch der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Heinz Sperber. Es zeige sich, dass sehr viele Menschen darüber nachdächten und auch bereit seien, Organspender zu werden. "Es nützt jedoch nicht viel, nur darüber zu reden, der erste Schritt ist, sich einen sogenannten Organspende-Ausweis zu besorgen", erklärte Sperber.
In diesem Ausweis wird die generelle Bereitschaft für eine Organspende dokumentiert.
Im Eingangsbereich des Gesundheitsamtes liegen entsprechende Organspende-Ausweise bereit.
Die Mitarbeiter stehen für Fragen beim Ausfüllen zur Verfügung. Falls gewünscht, werden diese Ausweise in Scheckkarten-Format eingeschweißt, damit sie bequem in den Geldbeutel passen.
Das Gesundheitsamt wäre zum Beispiel am Donnerstag von 8 bis 18 Uhr Uhr durchgehend geöffnet, sagte Sperber.
25.08.10
Gefährliche Pflanzen

Gesundheitsstaatssekretärin Huml will die Ambrosia-Pflanze
weiter bekämpfen
Foto:Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
NEUMARKT. Ambrosia bereitet in Bayern Allergikern immer mehr Probleme. Deshalb wird die Pflanze auch in diesem Jahr intensiv bekämpft.
Dies berichtete Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml zum Start der Bekämpfungsmaßnahmen gegen die hochallergene Ambrosia-Pflanze. Huml: "Ambrosiapollen sind starke Allergene. Jeder dritte Allergiker reagiert mittlerweile darauf". Bei den Krankenkassen könnten dadurch jährliche Kosten in zweistelliger Millionenhöhe entstehen.
"Wenn sich Ambrosia verbreitet, drohen weitere Allergieerkrankungen und Folgekosten", sagte Huml. Ziel sei es, die Ausbreitung der Pflanze so weit wie möglich zu unterbinden. Das könne nur gelingen, "wenn alle anpacken - Gemeinde, Landratsamt, Hobbygärtner und Landwirt".
Wegen der bislang kühlen Witterung steht die Hauptblütezeit der Ambrosia-Pflanze dieses Jahr erst noch bevor. Die Pflanze ist aber bereits gut zu erkennen. Zur Unterstützung der Eindämmungsmaßnahmen rief Huml dazu auf, größere Ambrosia-Bestände bei der örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu melden.
Einzelpflanzen und kleine Bestände im Garten sollte jeder möglichst vor der Blüte mit der Wurzel ausreißen und im Restmüll entsorgen. Um Hautreaktionen zu vermeiden, sollen vorsorglich Handschuhe getragen werden.
Blühende Pflanzen sollte man am Besten mit Handschuhen und Mundschutz ausreißen und in einer Plastiktüte in den Restmüll geben. Allergiker sollten diese Arbeiten nicht selbst durchführen.
Neben dem Entfernen der Pflanze gilt es auch, weniger offensichtliche Einschleppungs- und Verbreitungswege abzuschneiden. So kann Ambrosia-Samen im Vogelfutter und in Gartenerde sein.
Seit 2007 gibt es im Freistaat Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Ambrosia. Dazu wurde ein Netzwerk von Bürgern über Kreisverwaltungsbehörden bis zur Landesmeldestelle aufgebaut. Mit Hilfe der Bevölkerung konnten viele Bestände entdeckt werden, hieß es. Durch die bisher erfolgreiche Prävention habe sich die Pflanze in Bayern nicht großflächig verbreitet. Allerdings seien die Zahlen leicht steigend: 2007 wurden bayernweit 60 Bestände, 2008 insgesamt 102 Vorkommen gezählt. Im Jahr 2009 wurden 154 Bestände registriert.
24.08.10
Übrigens: Sie können jetzt alle Themen aus
neumarktonline auch im
NEUMARKTER FORUM diskutieren