Freie Wähler
Für „Variante 1“
NEUMARKT. Die UPW-Fraktion hat sich auf die „Variante 1“ für einen abgesetzten Fahrradweg entlang der Staatsstraße nach Höhenberg festgelegt.
Das Radwegenetz im Bereich des Neumarkter Stadtgebiets solle damit weiter ausgebaut und noch vorhandene Lücken geschlossen werden, sagte Vorsitzender Martin Meier.
Die UPW hatte im Jahre 2020 einen Antrag gestellt, der insbesondere einen Radweg nach Höhenberg im Fokus hatte. Die geforderte Machbarkeitsstudie war im Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen worden. Nachdem nun durch ein beauftragtes Planungsbüro mehrere mögliche Varianten vorgestellt worden waren, will man von Seiten der UPW-Fraktion den Ausbau weiter anschieben.
Dazu hatte Fraktionsvorsitzender Martin Meier eine interne Arbeitsgruppe gebildet mit dem Auftrag, die machbaren Varianten aus der Studie intensiv zu beleuchten und das „Für und Wider“ gerade auch im Bereich des Kosten-Nutzen-Faktors gegenüberzustellen. Die Möglichkeit auf immense Zuschüsse aus staatlichen Fördermitteln bestehe jetzt, deshalb müsse man auch jetzt handeln, so Meier.
Eingehende Diskussionen innerhalb der Arbeitsgruppe, der die Stadträte Jakob Bierschneider, Franz Düring, Rudi Bayerl und Sonja Lautenschlager angehörten, brachten die Version „Radweg entlang der Staatsstraße“ als Ergebnis.
Bei einem kalkulierten Kostenansatz von etwa sechs Millionen Euro könne von einer Fördersumme von bis zu 80 Prozent ausgegangen werden, was wiederum die städtischen Zuzahlungen auf eine „sehr geringe Summe“ minimiere. Ein gewichtiges Argument war zudem die Tatsache, dass die benötigten Grundstücke beinahe alle in städtischem Besitz seien und „man sich dadurch langwierige Verhandlungen und kostspieligen Erwerb“ erspare.
Auch eine andere Variante, nämlich die eines über den Wipfeln entlangführenden Radweg-Kreisels mit Aussichtsplattform wurde besprochen, jedoch aufgrund von Kostenerwägungen, Grundstücksangelegenheiten und erkennbaren Problemen bei der Verkehrs- und Wintersicherungspflicht verworfen.
28.04.22
Wahlen beim „Nachwuchs“

Daisy Miranda (3.v.l.) wurde neue Kreisvorsitzende der der Jungen Freien Wähler
Foto: Günther Graml
NEUMARKT. Daisy Miranda wurde als neue Kreisvorsitzende der Jungen Freien Wähler im Landkreis Neumarkt die Nachfolgerin von Matthias Penkala.
Bei der Jahreshauptversammlung in Neumarkt hatten sich wegen des altersbedingtes Ausscheidens aus der Vorstandschaft, Wohnortwechsel oder Familienzuwachs Julia Strobl, Christopher Würz und Penkala nicht mehr zur Wahl gestellt.
Die neue Vorstandschaft wird von Sebastian Schrafl als Kassier, Markus Scheer als stellvertretendem Vorsitzenden und Marvin Klein als Beauftragten für Veranstaltungen komplettiert.
Der bisherige Vorsitzende Matthias Penkala ließ die vergangenen zwölf Jahren von der Gründung bis jetzt Revue passieren und blickte auf „spannende und interessante Ereignisse“ zurück.
25.04.22
Beeindruckt von Hilfsbereitschaft
NEUMARKT. Die Verschärfung der humanitären Katastrophe in der Ukraine sowie Möglichkeiten der direkten Hilfe waren Themen bei der Vorstandsbesprechung der Freien Wähler auf Landkreisebene.
Äußert beeindruckt von der bisherigen Hilfsbereitschaft und dem außerordentlichen Engagement der Landkreisbevölkerung zeigte sich stellvertretender Landrat Günter Müller. „Die derzeitige prekäre Lage der ukrainischen Bevölkerung vor Ort, die den Kriegshandlungen schutzlos ausgeliefert sind, erfordern weiterhin koordinierte und langfristige Hilfeleistungen“, sagte er.
Einen Versorgungsschwerpunkt bilde die medizinische Hilfsleistungen vor Ort - unter dem Motto „jeder Cent hilft“ bitten die Freien Wähler um Spenden.
Parteiübergreifend wollen die Freien Wähler während der nächsten Wochen weiterhin jegliche Formen der Hilfeleistungen unterstützen.
Ausdrücklich wurde der Dialog mit allen hier lebenden Ukrainer und Russen betont „Wir sind überzeugt, dass der Wunsch nach Frieden und Freiheit und ein gutes Miteinander bei den bei uns lebenden Menschen überwiegt“, hieß es.
27.03.22