Freie Wähler

Interesse am Kneippbecken

NEUMARKT. Auf große Resonanz stieß eine Kneipp-Info-Veranstaltung im Park in Lauterhofen, zu dem die Freien Wähler eingeladen hatten.

Vorsitzende Ingeborg Meyer-Miranda begrüßte die Gäste.

Über 40 Teilnehmer erfuhren im schattigen Park, direkt am „Ufer“ des Kneippbeckens, von Referentin Rita Kiefl-Linhard viel über die vor etwa 150 Jahren von Pfarrer Kneipp eingeführten Theorien und Methoden zur Erhaltung der Gesundheit.


Mit etwa 8 Grad Celsius ware das idyllisch an der Quelle der Lauterach gelegene Kneippbecken nichts für Zimperliche. Trotzdem drehten viele Zuhörer ihre Runden. Wer es etwas langsamer angehen wollte, begann mit Beingüssen aus der Gießkanne oder tauchte bei Armgüssen unter.
28.08.22

Miranda auch Bezirks-Chefin


Daisy Miranda wurde Bezirksvorsitzende der Jungen Freien Wähler
Foto: Marvin Klein
NEUMARKT. Die Neumarkter Kreisvorsitzende Daisy Miranda wurde nun auch zur Vorsitzenden der Jungen Freien Wähler in der Oberpfalz gewählt.

Die letzten Wochen seien von vielen Gesprächen und Planungen geprägt gewesen, denn man wollte ein regional vielfältiges Vorstandsteam aufstellen, um die einzelnen Landkreise und Städte gut zu berücksichtigen und vor allem vertreten zu können, hieß es. Die Stellvertreter Mirandas sind Christian Schindler aus Cham, Romy Helgert aus dem Regensburger Land und Christopher Würz aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Als Schriftführerin wurde Verena Obermeier aus dem Kreis Schwandorf gewählt. Neuer Schatzmeister wird Georg Probst; Markus Scheer komplettiert die Vorstandschaft als Medienreferent.


Diese Gruppe wurde in Neumarkt von den anwesenden Mitgliedern der gesamten Oberpfalz gewählt. Die neue Bezirksvorstandschaft wolle ein ernsthaftes politisches Angebot an die jungen Menschen in der Oberpfalz liefern und blicke positiv in die Zukunft.

Glückwünsche für die neue Vorstandschaft kamen von FW-Kreisvorsitzendem Günter Müller und dem Kreisvorsitzenden aus Amberg-Sulzbach, Hans Martin Grötsch, sowie von MdL Tobias Gotthardt.
16.08.22

„Schnellstmöglich umsetzen“


Die Feuerwehren im ganzen Stadtgebiet sollen gut ausgerüstet werden
Foto: Feuerwehr Pölling
NEUMARKT. Der Neubau der Neumarkter Hauptfeuerwache soll auch nach Meinung der UPW schnellstmöglich umgesetzt werden, hieß es bei der Fraktionssitzung.

Die „Kostenexplosion“ spielte dabei natürlich wie bei anderen Parteien im Neumarkter Stadtrat ebenfalls eine große Rolle. Gleichzeitig wolle man aber auch Umbauten bei Stadtteilwehren forcieren, hieß es.

„Der Finanzrahmen des Neubaus in Kombination mit der uneingeschränkten Funktionsfähigkeit des Feuerwehrbetriebes waren von Anfang an für die UPW die ausschlaggebenden Kriterien“, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier bei der Sitzung. Um eine Feuerwehr in die Lage zu versetzen, diese Aufgaben erfüllen zu können, müsse sie entsprechend ausgerüstet sein.

Dies gelte übrigens nicht nur für den Hauptstandort, sondern auch für die Stadtteilfeuerwehren. Parallel zur Hauptfeuerwache liefen aktuell bereits Planungen zu Aus- und Umbau der Standorte Pölling und Holzheim. Hier habe man sich selbst ein Bild vor Ort gemacht und im Anschluss „sehr fruchtbare“ Gespräche zwischen den verantwortlichen Kommandanten und der Stadtverwaltung initiieren können.

Gerade auch aus seiner beruflichen Erfahrung als Polizeibeamter könne er bestätigen, dass die Aufgabenbereiche der Feuerwehr immer umfangreicher würden, sagte Meier. Neben der Rettung von Menschenleben bei Unfällen und dem Schutz von Sachwerten bei Bränden bekämen auch Einsätze bei Umweltkatastrophen in Zeiten des Klimawandels zunehmende Bedeutung.

Um bei möglichen Schadensereignissen schnell und fachmännisch reagieren und Schaden von der Bevölkerung abwenden zu können müsse die Feuerwehr materiell gut gerüstet und personell adäquat ausgebildet sein. „Dass dies Geld kostet muss jedem bewusst sein, aber es ist gut und sinnvoll investiertes Geld“, so Martin Meier.


Jedoch sehe man sich auch in der Verantwortung, unnötige Kostenexplosionen beim Neubau der Hauptfeuerwache im Blick zu haben. Zielrichtung sei ein zukunftsfähiges Funktionsgebäude. Alleine durch die Weglassung der Fassadenbegrünung spare man sich mehr als 600.000 Euro, die „wir sicher anderweitig sinnvoller einsetzen können“.

Deshalb werde man darauf drängen, hier eine gewisse Kostenreduktion zu erreichen ohne das Gesamtprojekt „kaputt zu sparen“.

Meiers Stellvertreter Jakob Bierschneider, in seinem früheren Beruf ebenfalls Polizeibeamter, sieht bei der politischen Diskussion um den Neubau der Hauptfeuerwache „ein zufriedenstellendes Ergebnis“ in Sichtweite. Die UPW habe hier „zielorientiert mit Verwaltung, Feuerwehr und anderen politischen Parteien zusammengearbeitet“. Den Spagat hinzubekommen, zwischen berechtigten Forderungen aber manchmal auch „etwas überzogenen Vorstellungen einerseits sowie der Bereitstellung notwendiger Finanzmittel andererseits“ sei Aufgabe der Politik und man sei hier inzwischen auf einem sehr akzeptablen Weg.

Bierschneider kritisierte allerdings auch die seiner Meinung nach „anfänglich etwas geringe Informationsweitergabe“ gegenüber der Politik von Seiten der Planungsstellen, will aber inzwischen „kein Defizit dahingehend mehr feststellen“. „Wer Informationen bekommen wollte, hat sie bekommen“, sagte Bierschneider. Die Feuerwehrfrage sei zu wichtig, um sie „in ein parteipolitisches Geplänkel hineinzuziehen“.
21.06.22


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