Freie Wähler

Delegierte gewählt


Bei den freien Wählern wurden die Delegierten für ihre Kreisvereinigung gewählt
Foto: René Meyer
NEUMARKT. Die Freien Wähler des Landkreises bestimmten bei ihrer Jahreshauptversammlung die Delegierten für ihre Kreisvereinigung.

Dieses Gremium ist vor allem zur Aufstellung der Wahlkreislisten von großer Wichtigkeit, hieß es.

Trotz „herausfordernder Zeiten“ blicke man auf ein „positives Jahr“ zurück, hieß es. Bei der Jahreshauptversammlung, die in der Gemeinde Hohenfels stattfand, sprach Kreisvorsitzender Günter Müller in seinem Rechenschaftsbericht von einem „soliden und verlässlichen Fundament im Landkreis“.


Wolfgang Burger als Kreiskassier rundete den Rechenschaftsbericht mit dem Bericht einer soliden finanziellen Ausgangslage ab, was maßgeblich von einer guten Finanzplanung sowie einem guten Haushalten abhänge, denn als „die Partei der Großspenden“ sehe man sich nicht.

Zuvor begrüßte Bürgermeister Christian Graf als Hausherr die Mitglieder und Delegierten in seiner Gemeinde, bevor der Bezirkstagvizepräsident und Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt, Thomas Thumann, und die Vorsitzende der JFW im Landkreis und Bezirk, Daisy Miranda, ihre Grußworte an die Versammlung richteten.

Zu den neuen Delegierten der Kreisvereinigung wurden Günter Müller, Thomas Thumann, Lothar Bierschneider, Beate Höß, Julia Strobl, Sebastian Schauer und Regina Weidinger jeweils einstimmig gewählt.
02.10.22

Klinik den Rücken stärken

NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler will dem Neumarkter Klinikum demonstrativ den Rücken stärken, hieß es in der letzten Sitzung.

Hintergrund war auch ein anonymes Schreiben über angebliche Mißstände im Krankenhaus. Wie neumarktonline berichtete hatte es im Juni Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen die Klinikleitung gegeben, die allerdings im September eingestellt wurden, weil man keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten finden konnte.

Die Kreistagsfraktion informierte sich nun bei führenden Mitgliedern der Geschäftsleitung. Die Politiker erfuhren, daß in der Vergangenheit wie auch aktuell und in Zukunft vorgesehen sei, umfangreiche Investitionen für die Weiterentwicklung des Klinikums Neumarkt zu tätigen. Dabei wurden die Inbetriebnahme der komplett neuen Akutgeriatrie oder die baldige Inbetriebnahme des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach des Klinikums genannt.


Stellvertretender Landrat Günter Müller sagte, dass viel in das Klinikum investiert wurde, „der Erfolg insgesamt aber ein Erfolg der gesamten Mitarbeiterschaft mitsamt der Führung“ sei.

Bei den Freien Wählern zeigte man sich einig, daß trotz der vielfältigen Probleme das Klinikum Neumarkt gut funktioniere. Insgesamt stehe die Kreistagsfraktion „voll und ganz“ hinter dem Klinikum Neumarkt und ihren Mitarbeitern.
27.09.22

Bereits 200 Einsätze


Die „Schnelle Einsatzgruppe“ bewältigte allein heuer schon rund 200 Einsätze im Landkreis
Foto: Archiv
NEUMARKT. Die sogenannte „Schnelle Einsatzgruppe“ bewältigte im Landkreis Neumarkt heuer bereits rund 200 Einsätze - alles mit ehrenamtlichen Einsatzkräften.

Das erfuhren die Jungen Freien Wähler von Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Liedl im BRK-Zentrum in Parsberg im Rahmen ihrer Informations-Tour zum Stand des Katastrophenschutzes im Landkreis.

Man wollte angesichts der momentan vorherrschender Krisen einen kleinen Einblick erhalten, hieß es.

Unter Leitung von BRK-Kreisgeschäftsführers Klaus Zimmermann informierten sich die Nachwuchs-Politiker zusammen mit Vertretern des Freien Wähler-Ortsverbandes in Parsberg.

Mit den rund 180.000 aktiven Ehrenamtlichen in Bayern und der „vorbildlichen Jungendarbeit und -förderung“ des Bayerischen Roten Kreuzes zeige sich bereits die hohe Priorität, die dem Katastrophenschutz geschenkt werden sollte, sagte Kreisvorsitzende Daisy Miranda. Dies sei nicht nur eine Vorbereitung für mögliche Katastrophen, sondern „gelebter und echter Schutz“ für die gesamte Bevölkerung.


Zunächst wurde von Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Liedl die aktuelle Situation der sogenannten Schnelleinsatzgruppe erläutert. Rund 200 Einsätze wurden bereits im Jahr 2022 bewältigt und das nur mit Hilfe von den ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Die Nachwuchspolitiker appellierten an die Politik, den Katastrophenschutz nicht aus den Augen zu verlieren und dem Ehrenamt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ohne die Hilfe der Wasserwacht mit den vielen Helfern im Landkreis Neumarkt wäre zum Beispiel auch kein Bäderbetrieb in diesem Umfang möglich.

Die „Schnelle Einsatzgruppe“ in Parsberg sei immer einsatzbereit, ob während der Corona-Pandemie, der Flutkatastrophe im Ahrtal oder am angrenzenden Truppenübungsplatz Hohenfels.

Bei der Führung durch das Gelände wurden die Fahrzeuge, oder auch die Feldküchen vorgestellt, die durch einen autarken Betrieb für den "K-Fall" gewappnet sein sollen.
03.09.22


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