SPD Neumarkt

Stadt soll sich bewerben

NEUMARKT. Die SPD-Stadtratsfraktion bat die Stadtverwaltung, sich um ein Bundessanierungsprogramm für kommunale Projekte zu bewerben.

In dem von Bundesbauministerin Barbara Hendricks vorgestellten Programm in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur würden größere Projekte mit deutlichen stadtentwicklungspolitischen Impulsen für die Stadt oder Gemeinde gefördert. Förderfähig seien vor allem investionsvorbereitende Projekte wie Sportstätten oder Jugend – und Kultureinrichtungen.


Die Neumarkter SPD-Stadtratsfraktion denke hier vor allem an den Kinderhort in der Bräugasse, an den integrativen Kindergarten Pusteblume sowie das Ganzjahresbad, hieß es.

14.10.15

"Besonderes Selbstverständnis"

NEUMARKT. Die SPD-Kreistagsfraktion hat bei ihrer letzten Sitzung die "besondere Bedeutung" von Parsberg im Landkreis Neumarkt betont.

Parsberg sei insbesondere wegen der kommunalen Baulandpolitik auf Wachstumskurs und verzeichne eine stetig steigende Bevölkerung, informierte Bürgermeister Josef Bauer die SPD-Kreistagsfraktion bei deren Besuch im Rathaus der Stadt. Derzeit leben 6800 Bürger in Parsberg und mit den in den Gemeindeteilen wohnenden Amerikanern des Truppenübungsplatzes seien es mehr als 7000 Menschen.


Man habe in den vergangenen Jahren beträchtlich investiert - unter anderem in das Burgareal. Die Burg sei mit dem neuen Burgsaal ein Alleinstellungsmerkmal Parsbergs, auf das man auch stolz sei. Nun stehe als große Aufgabe die Neugestaltung der Innenstadt an. Die Stadt habe eigentlich keine Mitte mit einem einladenden Platz und das werde eine der wichtigen Zukunftsaufgaben zur Steigerung der Attraktivität der Stadt sein.

Das Bevölkerungswachstum sei auch auf die Einrichtungen des Berzirks Oberpfalz und des Landkreises (Krankenhaus, Realschule, Gymnasium, Turnhallen, Hallenbad, Sonderpädagogisches Förderzentrum) zurückzuführen und er sei dem Landkreis auch sehr dankbar für das Engagement mitsamt den Investitionen. In der Stadt habe man für den Sport und Veranstaltungen sieben Halleneinheiten und davon stelle fünf der Landkreis kostenlos zur Verfügung.

Stadt- und Kreisrat Erwin Jung sah allerdings keinen Grund zu Dankbarkeit gegenüber dem Landkreis. Parsberg sei bis zur Gebietsreform in den 1970er Jahren ein eigener Landkreis gewesen und darin sei ein besonderes Selbstverständnis Parsbergs begründet. Er kritisierte massiv den Verlust der Selbständigkeit des Kreiskrankenhauses und in diesem Zusammenhang die Verlagerung der Akutgeriatrie von Parsberg nach Neumarkt. Aus seiner Sicht habe man damit die schleichende Liquidation des Parsberger Krankenhauses auf den Weg gebracht und das sei über Parsberg hinaus ein riesiger Nachteil für den Süden des Landkreises.

Dazu sagte Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler, dass Parsberg neben dem starken Neumarkt im Norden das zweite Zentrum des Landkreises sei und in der Tat sehr viel für die Stadt getan und aus dem Kreishaushalt finanziert werde. Diesen bewährten Weg sollte man auch in Zukunft fortführen zum Vorteil des ganzen Landkreises. Grundsätzlich seien starke Landkreisgemeinden Garanten einer weiterhin positiven ökonomischen und kulturellen Entwicklung der Region Neumarkt in der Metropolregion Nürnberg.

13.10.15

Gegen TTip und CETA


Sozialdemokraten aus Neumarkt und dem Landkreis ptoestierten in Berlin

NEUMARKT. Sozialdemokraten aus Neumarkt waren dem Aufruf des DGB der Oberpfalz gefolgt und mit nach Berlin gereist, um gegen TTip und CETA zu protestieren.

Während SPD-Ortsvereinsvorsitzender Johannes Foitzik gemeinsam mit anderen Verbänden zeitgleich in Neumarkt gegen TTIP Position bezog und Unterschriften sammelte, waren Gertrud und Lothar Heßlinger sowie Erwin Jung in Berlin dabei, ebenso die Jusos Glebb Fromm und Richard Gabler.


Es war ein beeindruckendes und für die Politik nicht zu überhörendes Auftreten der Zivilgesellschaft, erzählten die Teilnehmer von ihren Eindrücken in der Bundeshauptstadt. Auffallend sei gewesen, dass gerade auch viele ältere Menschen vor Ort waren, um gegen das Freihandelsabkommen zu demonstrieren.

Es handelte sich um einer der größten Massenproteste der vergangenen Jahre, immerhin 250.000 Menschen haben dort protestiert. Über drei Millionen Menschen haben inzwischen europaweit gegen die Freihandelsabkommen unterschrieben.

12.10.15


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