Der wiedergewählte SPD-Ortsvorstand (v.l.): Gertrud Heßlinger, Oliver Hrdlicka, Johannes Foitzik, Robert Wolrab und Ernst Kanzler
NEUMARKT. Der Direktkandidat der SPD für den Bundestag, Johannes Foitzik, wurde als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neumarkt fast einstimmig bestätigt.
Er erhielt bei der Sitzung viel Zuspruch und Anerkennung für seine Arbeit. Auch die übrigen Führungsmitglieder des SPD-Vorstandes wurden bei der Wahl bestätigt.
Sehr eindeutig - mit nur einer ungültigen Stimme- wurde Johannes Foitzik erneut zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Man werde von ihm als Bundestags-Direktkandidat im kommenden Wahljahr noch viel hören, hieß es.
Zu seinen Stellvertretern wurden B+rgermeisterin Gertrud Heßlinger und Ernst Kanzler gewählt. Als Kassier wurde Robert Wolrab im Amt bestätigt, ebenso Schriftführer Oliver Hrdlicka, sowie die Revisoren Bernhard Kiehl und Lothar Heßlinger. Neu ist als Pressebeauftragte Corinna Frankerl gewählt worden.
Auch unter den Beisitzern zum Vorstand finden sich einige „neue Gesichter“. So wurden gewählt: Karl-Heinz Brandenburger, Sabine Brase, Christian Brase, Jan Dietl, Claudia Foitzik, Yvonne Holländer, Georg Kohlmann, Alexander Koll, Andre Madeisky, Ursula Plankermann und Nickel Plankermann.
Außerdem sind die Planungen für die Ortsvereinsaktivitäten im nächsten Jahr schon in vollem Gange. Zum allseits beliebten SPD-Kinderfasching im Johanniszentrum wird der Termin noch bekanntgegeben. Beim „Frauenkino,“ bei dem die Karten bisher erfahrungsgemäß recht schnell vergriffen waren, steht der Termin mit dem 8. März schon fest. Weitere Aktionen sind noch in Planung.
12.11.16
"Vernünftig auspendeln"
NEUMARKT. Beim Thema Schulsport der Beruflichen Schulen in Neumarkt sollten die Interessen zwischen dem Landkreis und der Stadt Neumarkt in einem vernünftigen Rahmen ausgependelt werden, hieß es von der SPD.
Zu einem gemeinsamen Informationsgespräch hatten die Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion und SPD-Stadtratsfraktion, Dirk Lippmann und Ursula Plankermann, den Vorsitzenden des ASV Neumarkt Rüdiger Cedl zum Thema Sport und Schulsport eingeladen.
Seit über 30 Jahren nutzen die Berufsschüler im Rahmen des Schulsports die Sporteinrichtungen am Deininger Weg, seit dem Umzug der Fachoberschule gehen auch die FOS/BOSler dort dem Schulsport nach. „Das ist eigentlich ein ideale Situation für beide Seiten“, erklärte Cedl, „in den Vor- und Nachmittagsstunden ist unser Sportzentrum nur gering ausgelastet“. Die unmittelbare Nähe der Berufsschule zum ASV Sportzentrum sei in sehr kurzer Zeit fußläufig zu erreichen.
Im Oktober dieses Jahres hatte die Kreistagsfraktion mit dem Berufsschulleiter Albert Hierl über die Situation der Berufsschulen im Landkreis diskutiert. Dabei sah der Schulleiter Handlungsbedarf in naher Zukunft, da die ASV-Turnhalle wegen ihres hohen Alters keine optimalen Bedingungen für einen zeitgemäßen Sportunterricht mehr bieten könne.
„Es ist gut, sich vor Ort einen eigenen Eindruck über die 43 Jahre alte Turnhalle zu verschaffen“, fasste die SPD Stadtratsfraktionssprecherin Plankermann zusammen. Eigentlich war die ASV-Halle eine Industriehalle, die in den 1970er Jahren am Deininger Weg errichtet wurde. Im Laufe der Zeit erweiterte der ASV Neumarkt in etlichen Bauvorhaben Schritt für Schritt um die Halle weitere Räumlichkeiten für ihre 21 Abteilungen.
Der stellvertretende Landrat Helmut Himmler stellte fest, dass „auch die Berufsschüler und Fachoberschüler Anspruch auf eine moderne und zeitgemäße Sportumgebung haben“.
Cedl sagte, man habe bereits ein Generalsanierungskonzept einer Fachfirma vorliegen. Darin sei die Sanierung der Gebäudehülle, Heizung und Hallenboden sowie Fenster vorgesehen. Das hohe Alter der Halle führe jedoch zu einer sehr schlechten Energiebilanz, was im Ergebnis zu hohen Unterhaltskosten führe, „diese ständig steigenden Kosten fressen uns langsam auf“, sagte Cedl. Allein könne der größte Verein der Stadt Neumarkt dieses Vorhaben nicht stemmen.
Für die Nutzung durch die Berufsschüler beteiligt sich der Landkreis vertraglich an den Unterhaltskosten. In der jüngsten Kreisausschusssitzung beschlossen die Kreistagsmitglieder, diesen bereits abgelaufenen Vertrag bis zu einer langfristigen Lösung erst einmal unverändert fortzuführen.
Bürgermeisterin Gertrud Hesslinger erklärte, man werde keinen Verein im Regen stehen lassen, viel eher gelte es, nach guten und zukunftsfähigen Lösungen im Interesse aller zu suchen.
Im Hinblick auf die Situation der ASV Halle sei es an der Zeit, zwischen dem Landkreis und der Stadt Neumarkt eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Dafür wollen sich die Mitglieder in beiden SPD-Fraktionen einsetzen, hieß es.
04.11.16
Ehrenamtliche empfangen
Die SPD hatte zu einem Empfang geladen
NEUMARKT. Bei einem Ehrenamtsempfang der SPD-Landtagsfraktion in Neumarkt begrüßte MdL Reinhold Strobl die vielen Ehrenamtlichen aus Stadt und Landkreis Neumarkt, die der Einladung gefolgt waren.
Es sei seit vielen Jahren gute Tradition der SPD-Landtagsfraktion, Ehrenamtliche mit einem Empfang zu ehren und ihnen zu danken.
Strobl dankte dem Ortsvereinsvorsitzenden Johannes Foitzik und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Martin Beiderbeck für die Organisation vor Ort.
Nach einem Grußwort von Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger und Bürgermeister und stellvertretenden Landrat Helmut Himmler sprach die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Inge Aures. Sie dankte den freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen in Stadt und Landkreis Neumarkt. Ohne ihr Engagement wären die vielfältigen Angebote von Vereinen und Institutionen nicht möglich.
Die Gesellschaft müsse anerkennen, dass die Ehrenamtlichen das Wertvollste was Menschen besitzen, nämlich ihre Zeit, für andere verschenken.
Sie führte eine neueste Studie an, aus der hervorgeht, dass die Zahl der ehrenamtlich Tätigen in Bayern stark gestiegen sei. Dies sei der Tatsache geschuldet, dass sich viele in der Flüchtlingshilfe engagieren. Fast jeder Zweite in Bayern sei ehrenamtlich aktiv.
Mit vielen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss endete der Ehrenamtsempfang.