Christlich Soziale Union

Mit dem Radl unterwegs


Die Lokalpolitiker radelten durch Woffenbach und Stauf.
NEUMARKT. Auf einer Rundfahrt mit dem Fahrrad durch die Neumarkter Stadtteile Woffenbach und Stauf inspizierte die CSU die Themen, die dort den Bürgern am Herzen liegen. Auch Bürgermeisterin Ruth Dorner radelte mit und hörte sich die aktuellen Probleme an.

"Unser Vorteil ist, dass wir vor Ort direkt erfahren, wo es Probleme oder Anregungen gibt." Der CSU-Ortsvorsitzende von Woffenbach, Maximilian Federhofer und seine Staufer Kollegin Susanne Sippl konnten bei einer gemeinsamen Informations-Radrundfahrt mit Bürgermeisterin Ruth Dorner am Wochenende einige dieser Anregungen weitergeben. "Oft erfordert es keine großen Summen und den Bürgern vor Ort ist geholfen", sagte Federhofer.

Ruth Dorner bedankte sich bei den beiden Ortsverbänden, da die Politik ihr Ohr "nicht immer überall" haben könne.

Ausgangspunkt der Rundfahrt war der Kirchenvorplatz von Stauf. Hier legte Susanne Sippl den aktuellen Sachstand der "angedachten" Dorfplatzgestaltung dar. "Dieses Thema wird in Stauf sehr kontrovers diskutiert und erfordert daher einen intensiven Dialog mit den Bürgern", erklärte Sippl. Grundsätzlich sei man für eine Neugestaltung der Dorfmitte offen, jedoch dürfe dies nicht mit hohen Kosten für die angrenzenden Bürger verbunden sein.

Ruth Dorner schlug vor, die Neugestaltung im Rahmen des anstehenden Generalverkehrsplanes zu diskutieren. "Wenn wir uns seitens der Stadt für eine verkehrstechnische Gleichberechtigung von Fußgängern, Rad- und Autofahrern entscheiden, sind dazu ohnehin einige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung notwendig", erläuterte die Bürgermeisterin.

Bei der Befestigung des Parkplatzes am Staufer Friedhof sagte Dorner hingegen sofortige Hilfe zu. "Ich werde dies an die Verwaltung weitergegeben, um möglichst bald Abhilfe zu schaffen."

Bei der anschließenden Stippvisite in Woffenbach zeigte sich Dorner erfreut, dass die Sanierung der Schlossstraße "sehr attraktiv gelungen" sei. Dieser Einschätzung stimmte auch der CSU-Ortsitzende Maximilian Federhofer zu und appellierte daran, betroffener Anwohner zeitnah zu informieren, was kostentechnisch auf sie zukomme.

Ein besonderes Anliegen des CSU-Ortsverbandes Woffenbach ist nach wie vor die baldige Umsetzung des bereits durch den Stadtrat beschlossenen Parkkonzeptes am Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei. Laut Federhofer gibt es immer wieder Nachfragen von Bürgern, wann es nun zur Umsetzung des Konzeptes "Grüne Lunge" des CSU-Ortverbandes käme. "Dies zeigt, dass sich Woffenbacher sehr auf den Park freuen". Man habe angeregt, im Vorfeld der Umsetzung die Bürger nochmals zu Wort kommen zu lassen, "damit hier wirklich ein Bürgerpark entsteht", erklärte Federhofer.

Ruth Dorner versicherte, dass es dazu bereits Gespräche gäbe: "Nach der Sommerpause wollen wir nun entweder einen Workshop oder eine Bürgerversammlung halten und dann zügig in die Realisierungsphase eintreten."
05.09.10

Polizei besucht


Vom Volksfest zur Polizei: Innen-Staatssekretär Gerhard Eck

NEUMARKT. Direkt nach der Pferdeschau zum Volksfest-Ende besuchte Innen-Staatssekretär Gerhard Eck am Montag die Neumarkter Polizei.

MdL Albert Füracker hatte den Politiker dazu eingeladen. Neben Polizei-Chef Helmut Lukas und den diensthabenden Beamten nahmen auch der ständige Vertreter des Polizeipräsidenten, Michael Liegl aus Regensburg, und der Inspektion Parsberg sowie der Autobahnpolizei Parsberg an dem Gespräch teil.

Neben den internen Informationen wurde auch die Dienststellenbesetzung und das "knappe Personal" angesprochen. Eck sagte die Überprüfung der an ihn herangetragenen Anliegen zu und will den Dialog auch künftig fortsetzen.
16.08.10

"Stark profitiert"


MdL Füracker sprach in Neumarkt bei einem politischen Frühschoppen.

NEUMARKT. Neumarkt zähle zu den Landkreisen, die sehr stark von den Konjunkturprogrammen profitieren, sagte MdL Albert Füracker.

Der Abgeordnete sprach bei einem politischen Frühschoppen der Neumarkter CSU. Die Generalsanierung der Neumarkter Gymnasien werde zum Beispiel durch Fördermittel aus Bund und Land massiv unterstützt.

Die Arbeitslosenquote in Bayern liege derzeit bei 4,1 Prozent gegenüber 4,7 Prozent vor einem Jahr. Füracker folgerte daraus, dass "Bayern mit viel Schwung aus der Wirtschaftskrise" komme. "Die Konjunkturprogramme des Staates zeigen ihre Wirkung. Es war richtig, dass die Politik mit Investitionen die Konjunktur angeschoben und so die Auswirkungen der Krise abgemildert hat", sagte er.

Im Landkreis Neumarkt könne man sogar nach Meinung der CSU von "Vollbeschäftigung auf Vorkrisenniveau" sprechen: mit einer Quote von aktuell 2,5 Prozent (wir berichteten) habe sich die Arbeitslosigkeit im Landkreis weiter verringert.

Deneben war die massive Überschuldung öffentlicher Haushalte Stoff für kontroverse Diskussionen beim politischen Frühschoppen der CSU-Ortsverbände Altenhof-Kohlenbrunnermühle, Holzheim, Höhenberg und Stadtnorden. Der ausgeglichene Haushalt in Bayern als einzigem Bundesland bleibe nach Aussagen der CSU "oberstes Ziel".

Gerrit Ehrensberger und Oliver Schlereth von der örtlichen CSU forderten jedoch eindringlich, dass weitere Schritte zu einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nötig sind: Es sei eine gute und richtige Entscheidung gewesen, in der Krise zu investieren und sich antizyklisch zu verhalten. Jetzt aber, in Zeiten des Aufschwungs, müßten die Ausgaben des Staates wieder zurückgefahren werden. Werner Sperber und Karl-Heinz Bauer bedankten sich im Anschluss an den politischen Frühschoppen bei MdL Albert Füracker.
29.08.10


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MdEP Albert Deß

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