NEUMARKT. Bürgermeister Ludwig Lang ist neuer Vorstand der Freien Wähler in Lauterhofen.
Er folgt damit auf Reinhard Meier, der aus privaten Gründen nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte. Meier hatte den Ortsverband zehn Jahre geführt und bereits seit längerem angekündigt, etwas kürzer treten zu wollen. In die Amtszeit von Reinhard Meier fielen mehrere Kommunalwahlen, sowie der Ausbau des FW-Ortsverbandes zu einem mitgliederstarken und kommunalpolitisch einflussreichen Verein, hieß es.
Als „Höhepunkt“ wurde die Kommunalwahl 2014 angesehen, als die FW Lauterhofen unter der Führung von Reinhard Meier erstmals in der Nachkriegsgeschichte den Bürgermeistersessel durch Ludwig Lang erobern und ihre Sitze im Marktrat erheblich vervielfachen konnten.
Die Mitglieder wählten Lang als neuen Vorsitzenden. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden Beate Niebler und Ingeborg Meyer gewählt. Schriftführer ist Emmeram Seitz und Kassier Karl-Heinz Haider. Die Kasse prüft künftig Herbert Fiederer und Pauline Spieß.
Ludwig Lang berichtete in seiner Antrittsrede von den vielfachen Projekten, die in Lauterhofen angestoßen wurden. So sei die Erschließung des neuen Baugebietes „Kapellenäcker“ mit 35 Parzellen in vollem Gange. Auch der Umzug des Bauhofes in das neue Gebäude im Industriegebiet sei beinahe vollständig abgeschlossen.
Als eines der „wichtigsten Projekte“ seiner Amtszeit bezeichnete Lang die Erweiterung und Sanierung der Mittelschule mit offenem Ganztagesangebot sowie den Neubau des Kindergartens. Die Startphase dafür sei jeweils für das Jahr 2019 zu erwarten.
„Höchste Priorität“ habe laut Lang die Wiederansiedlung eines Nahversorgers. Durch den Wegfall eines Supermarktes im Ortskern sei hier ein Versorgungsloch entstanden, das es schnell wieder zu schließen gelte.
08.10.18
"Eure Zukunft"
Vertreter der Jugendorganisationen riefen Jung- und Erstwähler zur Wahl auf
NEUMARKT. Die Jugendorganisationen der CSU, FDP, SPD, Grünen und der Freien Wähler appellierten an Jung- und Erstwähler, zur Wahl zu gehen.
"Ihr habt am 14. Oktober eine Stimme. Setzt sie ein", heißt es in einem gemeinsamen Wahlaufruf. Die Jugendorganisationen der Parteien hoffen damit auf einen klaren Schulterschluss für eine hohe Wahlbeteiligung.
Gerade die junge Generation sollte und müsse an dem politischen Willensbildungsprozess teilnehmen, hieß es von Junger Union, Julis, SPD, Grünen und den Freien Wählern: "Es geht um Eure Zukunft".
07.10.18
„Nicht nachvollziehbar“
NEUMARKT. „Nicht nachvollziehbar und beschämend“ nannten UPW-Stadträte das Vorgehen von Flitz, den kompletten Stadtrat zu verklagen.
Wie berichtet wollen die beiden Flitz-Stadträte alle übrigen Stadtratsmitglieder wegen des Beschlusses zum Neubau einer Hochschule "justiziell verfolgen" lassen.
Durch derartig "haltlose Vorwürfe" fördere man nicht nur die Politikverdrossenheit in der Gesellschaft, sondern beschädige schlussendlich auch das Engagement von Ehrenamtlichen, die sich bereit erklärten, für das Gemeinwohl zu arbeiten, hieß es aus der UPW-Fraktion.
Hier werde man nun alle rechtlichen Möglichkeiten ausloten „um diesem Treiben ein für alle Mal mit aller Macht entgegenzutreten“, sagte Dr. Werner Mümmler.