Neumarkts OB Thumann, Bürgermeister-Kandidat Tobias Kinskofer und Landrats-Kandidat Sebastian Schauer in Parsberg
NEUMARKT. Der Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler in Parsberg, Tobias Kinskofer, bezeichnete die Krankenhaus-Schließung als „Schlag ins Gesicht“.
Als gelernter Pfleger wisse er aus eigener Erfahrung, dass es sehr schwierig sei, Fachpersonal zu bekommen, sagte Kinskofer bei einer Wahlveranstaltung in Parsberg. Er bemängelt aber gleichzeitig die Herangehensweise, die zur Schließung geführt habe. Sie habe sich aus seiner Sicht als „nicht sozial gegenüber den Mitarbeitern“ darstellt.
Er möchte den Landkreis in die Pflicht nehmen und sehen, dass die Versprechungen zur Ansiedlung eines Ärztehauses bald Früchte tragen.
Bei der Veranstaltung sprachen auch der Vize-Bezirkstagspräsident und Neumarkter OB Thomas Thumann sowie Landratskandidat Sebastian Schauer.
Neben der so wichtigen Stadtentwicklung, bei der er alle Generationen mitnehmen möchte, sei ihm aber auch die Parkplatzsituation, Zuwegungen in neue Baugebiete aber auch die Verkehrssicherheit ein großes Anliegen, sagte Kinskofer. Hier hatten die Freien Wähler in Parsberg bereits 2017 einen Antrag zur Errichtung eines Kreisverkehrs an der der Bahnhofstraße/Lupburger Straße gestellt. Auch über die Gehweg-Situation müsse man reden, so Kinskofer. Hier sei vieles, wie auch bei den gemeindeeigenen Straßen sanierungsbedürftig und müsse nach Priorität abgearbeitet werden.
Durch die Digitalisierung im Rathaus möchte er ein Plus an Serviceleistungen bieten, man dürfe aber auch hier die Senioren nicht vergessen und müsse diese in alle Belange bei der Weiterentwicklung mit einbeziehen. Den Vereinen möchte er mehr finanzielle Unterstützung zukommen lassen.
02.02.20
„Zeitreise“ durch Neumarkt
NEMARKT. Eine Wahlkampfrede der etwas anderen Art erlebten die Zuhörer bei d en Freien Wählern in Höhenberg: eine „imaginären Zeitreise durch die Stadt“.
Zuvor stellte Landratskandidat Sebastian Schauer sein Motto "Sozial denken, nachhaltig handeln" vor.
Im Anschluss nahm Martin Meier, der Vorsitzende der UPW-Stadtratsfraktion und Hauptredner des Abends, die Besucher "an die Hand" und führte sie „in einer imaginären Zeitreise durch die Stadt Neumarkt“. Bei diesem Stadtrundgang konnten viele der "von der UPW und ihres Oberbürgermeisters angestoßenen Projekte besucht" werden. So ging es über die Klostergasse mit den seniorengerechten Wohnungen der Klostergärten weiter zum Bücherregal am Unteren Markt bis hin bis hin zur Erweiterung der Tiefgarage am Residenzplatz. So mancher der Zuhörer soll dabei bereits „die Hochschule und das fertige Ganzjahresbad in voller Pracht“ vor sich gesehen haben, hieß es von den Freien Wählern.
Trotz vieler positiver Argumente schlug Meier auch nachdenkliche Töne an. Besorgniserregende Tendenzen in der Gesellschaft mit Gedankengut, das "wir in Deutschland längst hinter uns zu lassen geglaubt haben", hätten wieder Einzug in deutsche Parlamente erhalten. So drückte der Fraktionsvorsitzende seine Freude darüber aus, dass die AfD es nicht geschafft habe, sich in Neumarkt für den Stadtrat zur Wahl zu stellen. Man benötige Menschen aus der Mitte und aus den Volksparteien für solide Politik, "keine Solchen, die ihre sittliche und geistige Orientierung an den Rändern finden und mit Radikalisierungsprozessen sympathisieren", so Meier.
31.01.20
Kandidaten vorgestellt
NEUMARKT. Mit zwei Veranstaltungen in den Ortsteilen Brunn und Ballertshofen starteten die Freien Wähler Lauterhofen in den Wahlkampf.
Der amtierende Bürgermeister Ludwig Lang, der sich auch für die kommende Periode um das Bürgermeisteramt in Lauterhofen bewirbt, ging in seinen Ausführungen bei der ersten von mehreren Informationsveranstaltungen zur Kommunalwahl besonders auf bisher umgesetzte Projekte der letzten sechs Jahre ein. So wurden neben neuen Baugebieten auch neue Gewerbegebiete erschlossen und erweitert, um die Attraktivität Lauterhofens zu steigern. Zahlreiche Straßensanierungen, Radwegebau und Dorferneuerung in Gemeindeteilen standen ebenfalls im Fokus der letzten Jahre.
Auch in der Zukunft wünscht sich Lang eine Fortführung dieser Projekte. „Lauterhofen soll eine familienfreundliche Marktgemeinde sein“, sagte Lang.
Die Bürger konnten dann die Kandidaten kennenlernen, die sich für den Marktgemeinderat bewerben.
Sebastian Schauer, der Landratskandidat der Freien Wähler, nutzte bei seinen Besuch in Ballertshofen die Chance, seine Person und seine Ambitionen für dieses Amt den Zuhörern näherzubringen.
Bevor alle Interessierten die Möglichkeit ergriffen, mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen, hatten auch die anwesenden Kreistagskandidaten die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen.