Freie Wähler
Kandidat nominiert

In Sengenthal wurde der Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler nominiert
Foto: Andreas Meyer
NEUMARKT. Bastian Wittmann wurde bei einer Nominierungsversammlung einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten der UPW/Freie Wähler in Sengenthal gewählt.
In seiner Vorstellung berichtete der 49jährige Bürgermeisterkandidat zunächst über seinen Lebensweg und seine Ausbildung zum Diplombraumeister. Seit 19 Jahren arbeitet er bei der Bundesagentur für Arbeit in Neumarkt im Arbeitgeberservice. Mit 18 Jahren war er Gesamtjugendleiter des ASC Sengenthal, gründete vor 30 Jahren die bis heute aktive Kirwajugend und ist seit 33 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Sengenthal, der er von 2002 bis 2008 als Stellvertretender und seit 2008 als Kommandant vorsteht.
Als Bürgermeister will Wittmann vor allem Bürgernähe, Sachlichkeit und Engagement verkörpern. Schwerpunkte setzt er in den Bereichen Pflege, Soziales, Infrastruktur und Bildung.
In den Grußworten würdigte der stellvertretende Kreisvorsitzende Sebastian Schauer Wittmanns Engagement. Landratskandidat Martin Meier sagte, mit Wittmann sei nun der „letzte weiße Fleck“, ohne Freie Wähler-Ortsverband im Landkreis geschlossen worden. Zudem gebe es erstmals seit vielen Jahren wieder Kandidaten aus Sengenthal für den Kreistag.
26.09.25
„Überläuferin“ begrüßt

Stadträtin Pedra Wittmann (5. v. l.) wurde ibn der CSU-Stadtratsfraktion begrüßt
Foto: Florian Basel
NEUMARKT. Die bisherige UPW-Stadträtin Pedra Wittmann gehört jetzt auch hochoffiziell der CSU-Fraktion im Neumarkter Stadtrat an.
Sie wird inzwischen nicht nur im aktualisierten städtischen Kalender als CSU-Stadträtin geführt, sondern wurde auch in der ersten Sitzung nach der Sommerpause als neues Mitglied in der CSU-Fraktion begrüßt. Wittmann hatte im August die Freien Wähler verlassen (
wir berichteten) und für eine haushohe CSU-Mehrheit im Neumarkter Stadtrat gesorgt (
wir berichteten).
Vorsitzender Peter Ehrensberger bezeichnete den zweiten Zugang innerhalb der laufenden Wahlperiode auch als Beweis „für die Qualität der gesamten Arbeit der CSU-Fraktion“.
Thematisch beschäftigten sich die CSU-Stadträte in ihrer Sitzung insbesondere mit verkehrspolitischen Themen – wie etwa der Situation in der Amberger Straße.
24.09.25
Haushohe Mehrheit
NEUMARKT. Vom einstigen Gleichstand mit der UPW ist nichts mehr vorhanden: die CSU hat nun im Neumarkter Stadtrat die haushohe Mehrheit.
Inzwischen ist es offiziell, daß Stadträtin Pedra Wittmann nicht nur die UPW verlassen (
wir berichteten), sondern sich auch der CSU angeschlossen hat.
In der Stadtratssitzung am Donnerstag nächster Woche gelten schon die neuen Kräftverhältnisse: die CSU-Fraktion verfügt nun inklusiv der OB-Stimme über 16 Mitglieder, die UPW über elf Mitglieder. SPD und Grüne haben jeweils fünf Stimmen, Flitz zwei und die FDP und die Linke jeweils eine Stimme.
17.09.25