SPD Neumarkt

Blick nach Dietfurt

NEUMARKT. Die Sozialdemokraten im Landkreis hoffen auf einen Wahlsieg bei der Stichwahl in Dietfurt, wo Kreisvorsitzende und stellvertretende Landrätin Carolin Braun "eine hervorragende Ausgangsposition hat" - so Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler, der in Berg wiederum souverän als Bürgermeister bestätigt wurde.

Carolin Braun wäre nach Aussagen von Barbara Schierl die erste Bürgermeisterin in der Geschichte des Landkreises Neumarkt und auch in dieser Hinsicht könnten die Bürger in Dietfurt Geschichte schreiben.

Himmler würdigte das respektable Auftreten von Landratskandidat Dirk Lippmann und die Stimmenzuwächse im Landkreis und in der Stadt Neumarkt mit dem "überragenden Vertrauensnachweis" für Gertrud Heßlinger.

Alle wieder angetretenen Kreisräte der SPD sind wieder gewählt worden und mit Michl Meyer gehöre ein "gestandener Gewerkschafter" der neuen Fraktion und somit dem Kreistag an.

Der Berger Bürgermeister wies auf einige in der letzten Woche "zu wenig beachteten Besonderheiten" in Deining und Parsberg hin. Axel Nährig sei knapp am Bürgermeisteramt dran gewesen und die SPD sei in Deining inzwischen die stärkste Fraktion im Gemeinderat. Dies sei eine grandiose Leistung des Teams um Axel Nährig, der auch als Gemeinderat ein überragendes persönliches Ergebnis erzielt habe.

Große Anerkennung verdiene in gleicher Weise das beherzte Engagement des jungen Bürgermeisterkandidaten Martin Beiderbeck, der sich im Wettbewerb mit dem angesehenen Bürgermeister Josef Bauer wacker geschlagen und das beste Ergebnis der SPD-Stadträte in Parsberg erzielt habe.

Josef Mayer aus Berching stellte fest, dass es weder in der Stadt Neumarkt, noch im neuen Kreistag eine absolute Mehrheit einer Partei gebe und damit gute Voraussetzungen für eine angenehme politische Kultur gegeben seien. Man müsse miteinander reden und in allen Sachfragen Mehrheiten und Kompromisse suchen. "Auch in unserem Landkreis" - so Stefan Großhauser aus Freystadt - "sind die Zeiten einer allmächtigen Partei vorbei" und viele Stadt- und Gemeinderäte seien bunter und vielfältiger geworden.

Der Weg der SPD für die kommenden Wochen wurde einmütig festgelegt. Absolute Priorität für die Sozialdemokraten habe die Stichwahl in Dietfurt und erst danach werde man die offenen Fragen der neuen Fraktionen entscheiden. Gründlichkeit sei wichtiger als unangebrachter Aktionismus, meinte der Parsberger Stadt- und Kreisrat Erwin Jung.

22.03.14

Vertrauen als Ansporn

NEUMARKT. Die Neumarkter Genossen freuen sich über einen fünften Stadtrats-Sitz für die SPD - ein sechster Sitz wurde nur knapp verpaßt.

Der SPD-Ortsverein Neumarkt und die SPD-Stadtratsfraktion trafen sich zur Wahlnachlese im SPD-Bürgerbüro. Die Freude über den Zuwachs in der Wählergunst - von 10 auf 14 Prozent - verbunden mit einem Stadtratssitz mehr war das beherrschende Thema des Abends. Die Freude war groß. Die Bürger hätten offensichtlich die Arbeit der SPD-Stadtratsfraktion in den vergangenen sechs Jahren wahrgenommen und honoriert, hieß es.

Der Verlust des sechsten Sitzes - 19 Stimmen fehlten Alexander Koll zum Einzug in den Stadtrat - sei ein Wermutstropfen.

Ortsvereinsvorsitzender Johannes Foitzik dankte den SPD-Kandidaten für ihren großen Einsatz und wünschte sich eine ähnlich starke Unterstützung für die Europawahl.

Ursula Plankermann , stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende, dankte Foitzik für sein enormes Engagement, und dass er auch in stressigen Zeiten den Überblick behalten habe.

Der SPD-Ortsverein und die SPD-Stadtratsfraktion erklärten, dass das Vertrauen der Wähler Ansporn sein werde, auch zukünftig die Arbeit für die Bürger der Stadt Neumarkt erfolgreich zu gestalten.

Die Wahlerfolge von Carolin Braun in Dietfurt und der ehemaligenBundestagskandidatin Brigitte Bachmann in Birgland bei den Bürgermeisterwahlen wurden von den SPD-Mitgliedern in Neumarkt begeistert aufgenommen.

SPD-Fraktionsvorsitzende Gertrud Heßlinger kündigte die erste Fraktionssitzung mit der neuen Fraktion für kommende Woche an. Dabei sollen erste Themenschwerpunkte der künftigen Arbeit formuliert werden.

18.03.14

Fest in Frauen-Hand


Das Kino war fest in Hand der Frauen

NEUMARKT. Männer durften nur Karten abreißen: das Rialto-Kino war am Weltfrauentag fest in Händen der Frauen - dazu hatte die SPD eingeladen.

Die Veranstalter freuten sich über einen sehr guten Besuch. Gerade ältere Frauen berichteten, dass dies ein erster Kinobesuch nach Jahrzehnten gewesen sei. Der zweieinhalbstündige tiefsinnige und berührende Film „Wie im Himmel“, sei eine gute Auswahl der SPD-Frauen gewesen, so die einhellige Meinung.

Landratskandidat Dirk Lippmann und Ortsvereinsvorsitzender Johannes Foitzik fungierten als Kartenabreißer.

Gertrud Heßlinger, Gesche Zimmermann, Sylvia Bogatz, Claudia Foitzik, Irmgard Wolrab und Corinna Urbansky appellierten an die Anwesenden, von ihrem Wahlrecht am Sonntag Gebrauch zu machen. Der Weltfrauentag erinnere schließlich an den Kampf für ein Frauenwahlrecht.

15.03.14


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