Grüne

Lebenshilfe besucht

NEUMARKT. Die grüne Bezirksrätin Gabriele Bayer aus Postbauer-Heng besuchte die Lebenshilfe und die Jura-Werkstätten in Neumarkt.

Sie sei vom vielfältige Arbeitsangebot für Menschen mit Behinderung in den Werkstätten beindruckt, sagte Bayer - besonders von der Kreativwerkstatt, wo unter anderem Karten mit viel Geschick und Ideen gefertigt werden.

Mit Lebenshilfe-Vorsitzendem Andreas Moser und Bereichsleiter Sebastian Schauer diskutierte Bayer aktuelle Herausforderungen und Probleme der Eingliederungshilfe und der Werkstatt für Menschen mit Behinderung.


Besondere Probleme ergeben sich aktuell durch die enorm gestiegenen Energiepreise, hieß es. Die Finanzierung dieser Lücke müsse dringend gelöst werden. Hier seien Bund, Freistaat und der Bezirk gefragt - und am Ende über die Bezirksumlage natürlich auch die Kommunen.

Besonders schwierig werde es für Investitionen im Bausektor für alle Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Hier wünsche sich Moser mehr Flexibilität und die Möglichkeit Investoren mit ins Boot zu holen, um so über Drittmittel die Finanzierung der Bauprojekte abzusichern. Das wäre aber ein Paradigmenwechsel und es stellt sich die Frage, ob mit Steuermitteln die Rendite von Bauinvestoren finanziert werden kann, darf oder soll, hieß es.

Bayer sagte zu, all die Fragen mit in den Bezirk zu nehmen und sie dort zu besprechen.
07.12.22

Abgeordneten begrüßt


Gleich von den drei Bürgermeistern wurde MdL Andreas Krahl in Postbauer-Heng begrüßt
Foto: Dorothea Sonntag
NEUMARKT. Der pflegepolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion besuchte die „soziale Gemeinwohlgemeinde“ Postbauer-Heng.

MdL Andreas Krahl wurde dabei gleich von allen drei Bürgermeistern begrüßt. Erster Bürgermeister Horst Kratzer skizzierte die allgemeine Gemeindeentwicklung, die Problemlagen, zum Beispiel Photovoltaikanlagen über Parkflächen des großen Parkplatzes am Bahnhof und die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage, wenn es keine direkten Abnehmer für den Strom gibt. Die Bahn sei da ja bekanntlich nicht sehr flexibel.


Zweiter Bürgermesiterin Angelika Hermann informierte den Grünen-Abgeordneten und seine Mitarbeiterin über den „Gemeinwohlprozess“ der Gemeinde, die Möglichkeiten bei den Ausschreibungen, die Gemeinwohlprojekte und berichtete über einen Kongress in Nürnberg.

Gabriele Bayer informierte den Abgeordneten abschließend über den Stand der Sozialen Kommune Postbauer-Heng. Hier ging es vor allem um „Alltagsbegleiter“ und die „demenzsensible Kommune“. : „Die bayerische Staatsregierung muss die kleineren Kommunen unbedingt auf ihrem Weg zur sozialen Kommune finanziell unterstützen“, sagte Bayer. Die Mammutaufgabe „Pflegerische Unterstützung im Sozialraum“ würden die Kommunen nicht allein schaffen.
01.12.22

Grüne bei Bögl


Grüne Politiker besuchten die Firma Bögl
Foto: Jürgen Kotzbauer
NEUMARKT. Grüne aus München und dem Landkreis Neumarkt besuchten die Firmengruppe Max Bögl und informierten sich über neue Entwicklungen.

Fraktionsvorsitzender Ludwig Hartmann, der Parlamentarische Geschäftsführer und wohnungspolitischen Sprecher Jürgen Mistol und die Kreisvorsitzenden Eva Borke-Thoma und Stefan Haas aus Neumarkt ließen sich von Vorstandsvorsitzendem Stefan Bögl durch die Produktionsstätten führen und besichtigten die Bögl-Lösungen für den Nahverkehr und dem seriellen, modularen Bauen von bezahlbaren Wohnraum.


Ludwig Hartmann bezeichnete die Sengenthaler Firma als innovatives, kreatives und leistungsstarkes Unternehmen. Solche Firmen könnten den Nährboden für eine gelingende Energiewende bilden.

„Die Aufbruchsstimmung in Sachen Mobilität der Zukunft, die ich hier spüre, würde ich mir auch für die bayerische Verkehrspolitik wünschen“, sagte Jürgen Mistol.
02.07.22

„Verkehrssituation überprüfen“

NEUMARKT. Die Stadtratsfraktion der Grünen will in Neumarkt die Verkehrssicherheit vor Kindergärten und Schulen überprüfen lassen.

Zum „Tag der Verkehrssicherheit“ am 18. Juni stellten sie einen entsprechenden Antrag im Stadtrat. Auch Verkehrsreferent Olaf Böttcher sprach sich für diese Überprüfung und eine klare Ausrichtung aller Verkehrsplanungen am Konzept der "Vision Zero" aus. Das Ziel müsse sein, jeden Unfall zu vermeiden.

Die Verwaltung solle beauftragt werden, die Ist-Situation vor Kindergärten, -krippen, -horte und Schulen in Bezug auf die Verkehrssicherheit zu überprüfen, um Gefährdungssituationen und Konfliktsituationen zu entdecken. Danach sollen Verbesserungsvorschläge vorgestellt werden.

Die Referentin für Kindergärten, - krippen, -horte, sowie der Referent für Schulen und auch der Referent für Verkehr, Sicherheit und Ordnung sollen in diesem Prozess eingebunden und regelmäßig von Seiten der Verwaltung informiert werden.


Gerade vor Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen komme es häufig zu Konfliktsituationen zwischen Fußgängern und dem Straßenverkehr, heißt es in der Begründung des Antrags. Zum Einen sei zu beobachten, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Einrichtung bringen und damit vor allem die Kinder, die zu Fuß zur Einrichtung unterwegs sind, gefährden. Durch das Parken „direkt vor der Eingangstür“, würden so unübersichtliche und gefährliche Situationen für Kinder geschaffen.

Zum Anderen trügen auch vorbeifahrende Autos, die „meist zu schnell und rücksichtslos vorbeifahren“, zu einer weiteren Gefahrenlage bei.
18.06.22


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