Freie Wähler

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Bücher sollen kostenlos zur Verfügung stehen
NEUMARKT. Ein "Öffentlicher Bücherschrank" für Neumarkt soll nach Meinung der UPW auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung stehen.

Öffentliche Bücherschränke würden Deutschland im Sturm erobern, hieß es von den "Freien". Um das vielfältige kulturelle und künstlerische Programm der Stadt Neumarkt noch weiter auszubauen, wandte sich die Stadtratsfraktion in einem Antrag an Oberbürgermeister Thomas Thumann.

Der Bücherschrank soll für jedermann zugänglich im öffentlichen Raum stehen. Man könne einfach Bücher herausnehmen und welche hineinstellen. Dieses Angebot sei kostenlos und unverbindlich, eine Mitgliedschaft gibt es nicht.


„Unser Ziel ist es, einen Austausch zwischen den Lesenden herzustellen und in der digitalisierten Welt Anreize für Lesekultur zu schaffen“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Dorner. In Neumarkt sei man besonders auf das Thema Nachhaltigkeit bedacht: durch das Tauschen von Büchern könnte man diesen „ein zweites oder gar drittes Leben ermöglichen“.

Als möglichen Standort schlägt die UPW den Platz vor dem Eine-Welt-Laden vor. Eine Betreuung des Schrankes könnte dabei durch die Freiwilligen-Agentur übernommen werden, in Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden. Um Vandalismus vorzubeugen, solle der Bücherschrank über Nacht abgeschlossen werden.
25.02.18

"Hochschule vorantreiben"

NEUMARKT. In einer Sitzung diskutierte die UPW-Stadtratsfraktion ausführlich über die geplante Hochschule im Bereich des Residenzplatzes.

Einigkeit bestand darin, die Vergabe-und Ausschreibungsverfahren für den Bau mit Nachdruck zu verfolgen. Eine Diskussion von Änderungen im Anforderungsprofil, weiteren Räumlichkeiten sowie eine mögliche Zusatzzahlung durch die Staatsregierung dürften hier keine bremsende Wirkung mehr haben, hieß es.

Mit dem gewählten Standort inmitten der Altstadt schaffe man Synergieeffekte für Einzelhandel und Gastronomie, die in den Folgejahren "das Bild Neumarkts prägen und an dem alle teilhaben werden", hieß es von den Stadträten.


„Von Seiten der UPW werden wir dieses wichtige Zukunftsprojekt für die Entwicklung unserer Stadt positiv begleiten“, sagte Fraktionschef Martin Meier. Außerdem sollen die Gespräche mit der Regierung der Oberpfalz wegen einer finanziellen Bezuschussung durch Städtebaumittel "in intensiver Weise fortgeführt" werden.

Weiteres Thema bei der Sitzung war der mögliche Beitritt der Stadt Neumarkt zum Zweckverband „Kommunale Verkehrssicherheit“. Man stehe diesem Beitritt offen gegenüber und werde nach dem Vortrag im Stadtrat eine Entscheidung innerhalb der Fraktion diskutieren und auch treffen, sagte Verkehrsreferent Jakob Bierschneider. Durch eine punktuelle Verstärkung von Geschwindigkeitsüberwachungen im Bereich von Kindergärten und Schulen könne man hier, in enger Zusammenarbeit mit der Neumarkter Polizei, einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
18.02.18

"Bürger sind verunsichert"

NEUMARKT. Zum 36. Mal fand der traditionelle politische Aschermittwoch der Freien Wähler im Deutschordenschloß in Postbauer-Heng statt.

Der Ortsvorsitzende Kurt Augustin konnte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Mandatsträger und Mitglieder aus dem ganzen Landkreis begrüßen. Nach dem Gang an das Fisch-und Käsebuffet sprach der Kreisvorsitzende Günter Müller über die aktuelle politische Lage. „Durch diesen politischen Fasching in Berlin ist die Stabilität unseres Landes, unserer Gesellschaft gefährdet“, sagte Müller. Die Bürger seien zurecht verunsichert.

Neben dem Schlagabtausch mit den anderen Parteien wurden auch ernsthafte Themen und Lösungsvorschläge angesprochen. Ein wichtiges Dauerthema für alle Freien Wähler ist die Bildung. Hier plädierte Müller für eine Digitalisierung des Unterrichts, um schon die Kleinsten an diese Welt heranzuführen. Außerdem fordern die Freien Wähler Steuerentlastungen für niedrige Einkommen, Sicherheit vor Ort und mehr Eigenverantwortung für die Kommunen.


Einigkeit besteht auch weiterhin beim "Credo der Freien Wähler": „Politik muss von unten nach oben passieren“. Dies zeige vor allem das aktuell laufende Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. „Nicht die CSU und nicht die Freien Wähler schaffen diese ab, sondern die Bürger mit ihren Unterschriften“, sagte Müller.

In einer anschließenden Talkrunde mussten sich die Kandidaten für Land-und Bezirkstag den Fragen und Aufgaben der Moderatoren stellen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die „Dixies Jazz Company“. Die Jungen Freien Wähler erneteten mit einerBühnenshow den ein oder anderen Lacher des Publikums. Hier wurde vor allem die aktuelle Bundespolitik aufs Korn genommen.
15.02.18


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