NEUMARKT. Die UPW-Stadtratsfraktion hat einen Antrag auf Bio-Verpflegung an Schulen gestellt, nachdem sich der Verwaltungssenat nicht einigen konnte.
Im Juli letzten Jahres hatten sich unter den Mitgliedern des Verwaltungs- und Kultursenats bei diesem Punkt unterschiedliche Ansichten gezeigt. Jetzt will die UPW die einzelnen Argumente aufgreifen und die Ablehnungsgründe sowie Unklarheiten beseitigen.
Für die UPW stelle die abgestimmte Ernährung auf Basis der DGE-Standards ein außerordentlich wichtiges Element der Gesundheitsförderung dar, heißt es in dem Antrag. Weitere positive Effekte wie die Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit sowie des Erinnerungs- und Reaktionsvermögens seien ebenso damit verbunden und ärztlich bestätigt wie die Tatsache, dass Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen auf nicht ausgewogene Ernährung zurückzuführen sei.
Durch den Einsatz von Ernährungsberatern ergäben sich im engen Austausch mit den Lehrkräften, den Eltern und Schülern zudem viele Synergieeffekte im Bereich der Bildung und Erziehung.
Der Antrag soll in der Mai-Sitzung des Verwaltungs- und Kultursenates zur Abstimmung vorgelegt werden.
18.04.19
„Stadtpark wäre tot“
NEUMARKT. Die UPW trommelt gegen das drohende Bürgerbegehren: Die Neugestaltung des Stadtparks wäre damit „tot“, hieß es bei einem Bürgergespräch.
Bekanntlich hatten Naturschützer über 2700 Unterschriften gesammelt, um eine Abholzung von bis zu 100 Bäumen im Stadtpark zu verhindern. Der Stadtrat befaßt sich am 16. April mit der Zulassung des Bürgerbegehrens "Bäume erhalten - Stadtpark ökologisch gestalten".
Beim Bürgergespräch der UPW wurde in düsteren Farben gemalt: „ein Ja zum Bürgergehren gefährdet das ganze Projekt Stadtpark“, sagte Vorsitzender Sebastian Schauer. Die Zusatzzahlungen der Regierung würden sich nur auf die aktuellen Planungen beziehen. Bei einem Erfolg des Bürgerbegehren werde „es keine Fördermittel geben“.
Wenigstens beim eigenen Bürgergespräch erhielt die UPW eine Mehrheit: „ein Großteil“ der Anwesenden habe „pro Neugestaltung“ des Stadtparks und „gegen das Bürgerbegehren“ votiert, hieß es von der UPW.
07.04.19
„Entlastung für Kommunen“
NEUMARKT. Mit der Senkung der Kreisumlage von 38 auf 36 Prozent werde die Hauptforderung nach einer deutlichen Entlastung der Kommunen erfüllt, hieß es von der FW-Kreistagsfraktion.
Wegen der hohen Kreisrücklagen und eines verbesserten kommunalen Finanzausgleichs könnten sich die Landkreisgemeinden so heuer über 2,5 Millionen Euro an Kreisumlage einsparen.
Der Landkreis wurde dennoch die höchste Investitionsquote sämtlicher Landkreise im Regierungsbezirk ausweisen.
Die Rekordsumme von über 33 Millionen Euro im Vermögenshaushalt würden bestens für die Investitionen bei den Landkreisschulen, im Kreisstraßenausbau und für den Investitionszuschuss von 3 Millionen Euro für die neuen Küche am Klinikum zum Einsatz gebracht.
Als bedauerlich wird die nach wie vor unterdurchschnittliche Steuer-und Umlagekraft des Landkreises bewertet. So belegt derzeit der Landkreis unter allen bayerischen Landkreises lediglich Platz 38, im Vorjahr war es immerhin noch Platz 26.
Als dringend geboten und befürwortet werde die Stellenplanerweiterung, im Besonderen beim Kreisbauamt. Dadurch solle mittelfristig der derzeitige Genehmigungsrückstand abgearbeitet werden.