Freie Wähler

Müller bestätigt


Die Freien Wähler wählten ihre Kreisvorstandschaft

NEUMARKT. „Hochmotiviert, kompetent und fit“ würden die Kandidaten in die kommende Kommunalwahl 2020 gehen, hieß es bei den Freien Wählern.

Bei der regulären Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes in Freystadt wurde der Kreisvorsitzende Günter Müller einstimmig wiedergewählt.

„Für sämtliche Mandate und Positionen stehen uns hochqualifizierte Bewerber zu Verfügung, die den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen“, sagte Müller, der seit 2013 die Geschicke des Kreisverbandes führt.


Müller zu Seite stehen wieder als stellvertretende Vorsitzende OB Thomas Thumann und Sieglinde Hollweck. Peter Betz übernimmt wieder die Position des Schriftführers. Neu im Gremium ist Wolfgang Burger aus Parsberg als Kassier, der Stefan Zeltner aus Pyrbaum ablöst.

Für seine langjährigen und gewissenhaften Dienste als Kassier übergab Günter Müller an Zeltner die Ehrenurkunde des Kreisverbandes.

Bei der Aussprache zur Kreispolitik standen Sachthemen wie die Entwicklungen am Klinikum, Energie- und Umweltpolitik, Digitalisierung und Bildung sowie die Familien,- und Seniorenpolitik im Zentrum der Diskussion. Die Bürger müßten auf Kreisebene künftig intensiver und umfangreicher informiert werden, hieß es.

Die Kandidatenfindung sei bei der Kreistagsliste nahezu abgeschlossen, sagte Müller. Die Nominierungen für den Landratskandidaten und die Kreistagskandidaten soll im November stattfinden.

Konrad Maier und Lupburg und Marion Behrends aus Berngau wurden bei den Vorstandswahlen Kassenprüfer. Beiräte sind Tobias Kinskofer, Martin Meier, Bernhard Graf, Julia Strobl, Ulrike Nißlbeck und Matthias Penkala.
29.09.19

Radweg nach Höhenberg ?

NEUMARKT. In Zeiten von Elektro-Fahrrädern denkt man in der Stadt Neumarkt auch über einen Radweg von Höhenberg im Tal nach Höhenberg nach.

In früheren Jahren gab es danach wegen der erheblichen Steigung zwischen den beiden Stadtteilen keine ernsthafte Nachfrage.

Bei der Veranstaltung „Fahrradfreundliche Stadt“ sei erkennbar geworden, dass die Stadtteile Hasenheide, Lähr, Stauf, Woffenbach und Pölling sehr gut mit Radwegen an die Innenstadt angebunden sind, hieß es bei einer Sitzung der UPW-Stadtratsfraktion.

Einzig der Bereich der Stadtteile Höhenberg, Helena, Voggenthal und im weiteren Sinne Karhof, Pelchenhofen, Frickenhofen ist durch ein fehlendes Teilstück eines Radweges auf einer Länge von 1,8 Kilometern entlang der Staatsstraße 2240 vom Radwegenetz der Stadt nicht erschlossen. Daher hat die Fraktion einen entsprechenden Antrag formuliert, der bereits an Oberbürgermeister Thumann zugestellt wurde.


„Wir erachten den Ausbau zwischen Höhenberg und Höhenberg im Tal als sinnvolle Maßnahme“, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier. Die Ortsteile Höhenberg, Helena und Voggenthal seien in den letzten Jahren durch Zuzüge und Neubauten stark gewachsen. Zur Zeit entstünde ein neues Baugebiet, das die Ortsteile bevölkerungsmäßig weiter prosperieren und eine adäquate Verkehrsanbindung notwendig erscheinen lasse.

Zudem „sei die Benutzung der Staatsstraße mit dem Fahrrad wegen zahlreicher Kurven und den fehlenden Ausweichmöglichkeiten durch Leitplanken und abschüssiges Waldgebiet sehr gefährlich und würde durch einen separaten Radweg um ein vielfaches gefahrenminimiert werden“.

In dem von den Stadträten Ruth Dorner, Jakob Bierschneider und Prof. Dr. Peter Grewe federführend ausgearbeiteten Antrag wird auf ein Förderprogramm des Bayerischen Verkehrsministeriums hingewiesen. Es legt für die Zeit von 2015 bis 2019 ein Programm für den nachträglichen Ausbau von Radwegen an Staatsstraßen auf. Nach Auskunft des Ministeriums solle dieses Programm um weitere Jahre verlängert werden, so dass im Zuge der Kostenplanung mit finanziellen Zuschüssen gerechnet werden könne.

Nach Aussage von Verkehrsreferent Jakob Bierschneider sei durch den Trend hin zu Elektrorädern und E-Tretrollern mit stark steigenden Absatzmärkten eine vollkommen neue Situation entstanden, die frühere ablehnende Argumentationen als überholt und nicht mehr griffig erscheinen lasse. Das beliebte Naherholungsgebiet „Lengenbachtal“ sei von Neumarkt aus mit dem Rad nur schwierig zu erreichen, so dass viele Nutzer mit dem Auto anreisen würden. Das gelte auch für die Sternwarte, das Pfadfinderzentrum und die Kirche am Mariahilfberg.
30.08.19

„Neustart“ begrüßt


Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war in Sengenthal zu Gast
Foto: Firmengruppe Max Bögl
NEUMARKT. Die Firmengruppe Max Bögl begrüßte bei einem Besuch von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den „Neustart der Energiewende in Bayern“.

Aiwanger war am Hauptsitz in Sengenthal zu Gast. Neben einer Werksrundfahrt und der Vorstellung des Leistungsspektrums und der Produkte der Firmengruppe standen auch Gespräche zu energiepolitischen Themen auf der Agenda, darunter zur Energiewende, zur Energiespeicherung und -verteilung, der Mobilität sowie zur Reduzierung des Flächenverbrauchs und dem Schaffen von bezahlbarem Wohnraum.


Man begrüße einen Neustart der Energiewende in Bayern und sichere das Engagement für dieses Zukunftsthema zu, hieß es von Bögl. „Wir sind sicher, dass Bayern seine Spitzenposition beim Ausbau Erneuerbarer Energien nur wieder erreichen kann, wenn sich das Investitionsklima für Erneuerbare Energien im Freistaat deutlich verbessert”, sagte Johann Bögl.

Daß die „Energiewende“ im Freistaat in den letzten Jahren ins Stocken geraten ist, liege an den deutlich verschlechterten Rahmenbedingungen für Investitionen in Erneuerbare Energien. Ein Beispiel dafür sei die 10H-Abstandsregelung für Windkraftanlagen. Sie behindere massiv den Ausbau der Windkraft, die auch in Bayern an vielen Standorten großes Potenzial habe. Aus Sicht der Firmengruppe muss die 10H-Regelung „deutlich modifiziert“ werden.

Weitere aktuelle Themen waren die dezentrale Stromversorgung und der Ausbau des Übertragungsnetzes. Die Firmengruppe Max Bögl habe mit einer „Wasserbatterie“ eine innovative dezentrale Stromspeicheranlage direkt für die Standorte von Windkraftanlagen entwickelt.

Interesse zeigte der Staatsminister am „Transport System Bögl“ das die Firma zur Serienreife gebracht habe.

Weitere Themen waren die Herausforderungen beim Ausbau und bei der Erneuerung der Infrastruktur sowie die Reduzierung des Flächenverbrauchs und das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum.
06.08.19


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