NEUMARKT. Die Neumarkter SPD traf sich im Rahmen der Feierlichkeiten der Städtepartnerschaft mit Mistelbach auch mit ihren SPÖ-Freunden.
Im SPD-Bürgerbüro wurde auf den 70. Geburtstag von Nationalrat a.D. Werner Kummerer angestoßen.
Kummerer ist Gründungsmitglied der Städtepartnerschaft zwischen Neumarkt und Mistelbach.
Die Mistelbacher SPÖ-Gemeinde- und Stadträte Renate Knott, Roswitha Janka, Christoph Rabenreiter und Maritina Pollack brachten als Geschenk Mistelbacher Wein mit.
Die Neumarkter Genossen revanchierten sich mit Neumarkter Bieren.
Ein Besuch an den Grabstätten von Karlheinz-Brandenburger und Bernd Kaksch beendete den Besuch.
19.05.18
Geld von Landesstiftung
NEUMARKT. Die Benediktinerabtei Plankstetten erhält für die aktuellen Sanierungsmaßnahmen einen Zuschuss in Höhe von 338.000 Euro bewilligt.
Das teilte am Montag der SPD-Abgeordnete Reinhold Strobl mit - er ist stellvertretendes Mitglied in der Bayerischen Landesstiftung, die das Füllhorn öffnete.
Für die Sanierung des historischen Wirtshauses in Wissing wird ein Zuschuss von 32.000 Euro gewährt.
Der Markt Lupburg bekommt für die Sanierung und Instandsetzung der Burgmauer der Burganlage einen Zuschuss in Höhe von 26.000 Euro.
Der Gemeinde Mühlhausen wird zur Sanierung und Instandsetzung des ehemaligen Bierwächterhauses mit Eiskelleranlage ein Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro bewilligt.
Strobl sagte, dass viele Projekte ohne diese Fördergelder zum Scheitern verurteilt wären und beruft sich auf die Bayerische Verfassung. Darin heißt es: „Staat, Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechts haben die Aufgabe, die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur sowie die Landschaft zu schützen und zu pflegen.“
14.05.18
Bald schnelles Internet?
NEUMARKT. „Die Breitbandversorgung im Landkreis Neumarkt ist eine der Zukunftsausgaben, die wir meistern müssen, um unseren ländlichen Raum nicht von den großen Ballungszentren abzuhängen“, sagte Fraktions-Sprecher Dirk Lippmann bei einem Besuch der SPD-Kreistagsfraktion beim Neumarkter Vermessungsamt.
Zunächst standen die Kernaufgaben des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Neumarkt im Mittelpunkt des Informationsgespräches. Der Chef des Neumarkter Vermessungsamtes Ludwig Seger erklärte, dass in der jüngeren Vergangenheit einige Aufgaben neu zum bisherigen Vermessungsamt dazugekommen seien. Neben den ureigenen Katasteraufgaben seien dies vor allem Themen der Digitalisierung und die Breitbandversorgung.
Seger verwies auf die schnellen Arbeitsabläufe in seiner Behörde, eine Vermessung sei nach durchschnittlich 68 Tagen abgeschlossen. Seit 2005 ist man nun für alle 19 Kreisgemeinden zuständig, dies beinhalte bei 158.000 Flurstücken rund 700 Grundstücksvermessungen pro Jahr. Dabei lobte Seger die gute Zusammenarbeit mit den Feldgeschworenen vor Ort.
Sehr eng sei die Zusammenarbeit mit den Kreiskommunen beim Thema Breitbandversorgung. Hier stehe vor allem das Förderverfahren im Mittelpunkt, für das sein Amt zuständig sei. Wenn die Baufirmen mit ihren Aufträgen nachkommen, sei Ende des Jahres die Verlegung der Glasfaserkabel bis an die jeweiligen Verteilerkonten in den Ortschaften abgeschlossen.
Damit habe man das ausgegebene Ziel von 30 oder 50 Mbit/s dann erreicht, so Seger.
Der stellvertretende Landrat und Berger Bürgermeister Helmut Himmler erklärte, dass jetzt die nächste Stufe kommen müsse. Als modernes Bundesland sei die Breitbandversorgung eine Daseinsvorsorge für alle Bürger sowie ortsansässigen Unternehmen. Im Landkreis Neumarkt sei eine gute Infrastruktur wichtig für die Imagebildung, gegenüber den angrenzenden Regionen, wolle man im digitalen Bereich vorne mitspielen.
Himmler berichtete aus seiner Bürgermeistererfahrung über die Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt Neumarkt. Er lobte dabei die Zusammenarbeit, es werde hier schnell und unbürokratisch beraten und geholfen.
Fraktionssprecher Lippmann erklärte, dass einige Menschen die Digitalisierung als Bedrohung empfänden. Es gelte jedoch, den Wandel in der Arbeitswelt aktiv zu gestalten und die Chancen und neue Möglichkeiten zu nutzen. Dafür müssten aber in naher Zukunft eine moderne und konkurrenzfähige Infrastruktur geschaffen werden, sagte Lippmann.