MdL Albert Füracker

"Weniger Bürokratie"


Die Mitglieder des Arbeitskreises Landwirtschaft und Forsten der
CSU-Landtagsfraktion, darunter der Neumarkter Abgeordnete
Albert Füracker (rechts), konnten bei ihrem Rundgang auf der
Grünen Woche in Berlin auch einen funktionstüchtigen Mini-
Bauernhof besichtigen.
NEUMARKT. Der CSU-Landtagsabgeordnete Albert Füracker hat sich gegen die Schaffung neuer bürokratischer Regelungen bei der zukünftigen gemeinsamen EU-Agrarpolitik ausgesprochen.

"So gut das von der EU-Kommission gemeint sein mag, für die betroffenen Landwirte bedeuten bürokratische Neuerungen einen zusätzlichen Arbeitsaufwand und damit eine zusätzliche Belastung. Wir brauchen aber nicht mehr, sondern weniger Bürokratie in der EU", appellierte der Abgeordnete anlässlich der Agrarpolitischen Sprechertagung von CDU und CSU an Dr. Josefine Loriz-Hoffmann von der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission.

Füracker, der Vorsitzender des Landtagsausschuss für Landwirtschaft und Forsten ist, erhielt für seinen Appell die Zustimmung seiner Sprecherkollegen aus den anderen deutschen Ländern und des Deutschen Bundestages, die sich von Loriz-Hoffmann über die Pläne der EU-Kommission für die Ländliche Entwicklung nach 2013 informieren ließen. Dabei erfuhren sie auch, dass die EU ihr Konzept für die Zukunft der Agrarpolitik in der zweiten Jahreshälfte vorstellen will.

Bei einem Rundgang über die Internationale Grüne Woche informierten sich Albert Füracker und die anderen Mitglieder des Arbeitskreis Landwirtschaft und Forsten der CSU-Landtagsfraktion auch über die neuesten Trends in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung und führten eine Reihe von Fachgesprächen. Weit über 400.000 Menschen werden auch in diesem Jahr wieder diese weltweit größte und in ihrer Ausrichtung einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus besuchen, die noch bis zum 24. Januar läuft.
20.01.10

Rettungskräfte besucht


Auf Rundreise bei den Rettungskräften in Neumarkt - hier bei der Polizeiinspektion.

NEUMARKT. Oberbürgermeister, Landrat und Abgeordnete statteten einen Tag vor Heiligabend den Neumarkter Rettungsdiensten einen Weihnachtsbesuch ab.

Die Neumarkter Polizeiinspektion, die Wache der Feuerwehr und die Bereitschaft des Roten Kreuzes waren traditionell Ziele der Besuche. Neben Oberbürgermeister Thomas Thumann und Landrat Albert Löhner nahmen auch MdEP Albert Deß, MdB Alois Karl und MdL Albert Füracker teil.
23.12.09

Landkreis bekommt weniger

NEUMARKT. Die Gemeinden im Landkreis Neumarkt erhalten im Jahr 2010 Schlüsselzuweisungen in Höhe von 17.389.032 Euro.

Am Freitag-Vormittag wurde den Mitgliedern des Landtages die Zahlen für die Schlüsselzuweisungen für die Gemeinden und Landkreise vorgelegt. Wie die Abgeordneten Albert Füracker und Reinhold Strobl beinahe zeitgleich mitteilten, erhalten die Gemeinden im Landkreis Neumarkt im Jahr 2010 Schlüsselzuweisungen in Höhe von 17.389.032 Euro und der Landkreis Neumarkt 16.051.452 Euro.

Die Zahlen sind vorläufig, weil der Landtag darüber noch abschließend entscheiden muss.

Der Freistaat habe den aufkommensbedingten Rückgang der Schlüsselzuweisungen 2010 durch eine Anhebung des Kommunalanteils am allgemeinen Steuerverbund von 11,94 Prozent auf 12 Prozent und durch zusätzliche Haushaltsmittel abgemildert, erklärte MdL Albert Füracker, der am Freitag auch Landrat Löhner und die Bürgermeister der Landkreis-Gemeinden informierte.

Positiv zu vermerken sei, so MdL Strobl, dass die Schlüsselzuweisungen für die Gemeinden im Landkreis Neumarkt um 1.239.096 Euro zunehmen. Leider müsse jedoch auch festgestellt werden, dass die Schlüsselzuweisungen gegenüber dem Vorjahr beim Landkreis um 184.148 Euro sinken.

In ganz Bayern sollen im Jahr 2010 die Landkreise und Gemeinden Schlüsselzuweisungen in Höhe von über 2,5 Milliarden Euro erhalten, davon fließen rund 1,6 Milliarden Euro an die Gemeinden und rund 900 Millionen Euro an die Landkreise. Das sind insgesamt allerdings 73 Millionen Euro oder 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Schlüsselzuweisungen sind die wichtigste Einzelposition des kommunalen Finanzausgleichs in Bayern, der im Jahr 2010 ein Volumen von 6,8 Milliarden Euro haben soll. Das ist jedoch ein Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber 2009.

Lupburg hat heuer überhaupt keine Schlüsselzuweisungen erhalten und bekommt im nächsten Jahr 127.428 Euro.

Mehr erhalten: Weniger erhalten:
18.12.09


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