Bücher-Kasten vorgeschlagen

NEUMARKT. Die SPD-Stadtratsfraktion regte an, einen Bücher-Rückgabekasten am Gebäude der Stadtbücherei zu installieren.

Dies sei eine gute Möglichkeit, die Familienfreundlichkeit noch weiter zu erhöhen, erklärte Fraktionssprecherin Getrud Heßlinger. Mit einem solchen Kasten könnten auch außerhalb der Öffnungszeiten Bücher und andere Medien zurückzugeben werden. In anderen Städten würde dies bereits praktisziert.

Die Fraktion zeigte sich in diesem Zusammenhang "hocherfreut" darüber, dass seit Abschaffung der Jahresgebühr für die Stadtbücherei im Juli 2010 die Ausleihzahlen wieder kontinuierlich zugenommen haben (wir berichteten). Erfreulich sei zudem, dass im vergangenen Jahr 134 Neuausstellungen von Benutzerausweisen hinzukamen.

Heßlinger lobte die "hervorragende Arbeit" der Büchereimitarbeiter und konnte sich den Hinweise nicht verkneifen, "dass sich die SPD-Stadtratsfraktion seit 2004 vehement für eine kostenfreie Nutzung der Stadtbücherei eingesetzt" habe. "Leider war sie zwischenzeitlich mit CSU- Mehrheit abgeschafft worden".

Der von der SPD vorhergesagte Rückgang der Benutzerzahlen sei bereits 2006 Tatsache gewesen. Trotzdem habe es bis Juli 2010 gedauert, bis es zur Abschaffung der Büchereigebühren kam. "Wie wichtig es war, zeigt die aktuelle Entwicklung", hieß es am Freitag.

Die SPD klopfte sich in dem Zusammenhang selbst kräftig auf die Schulter: es sei "Tatsache, dass im Bereich Bildung und Betreuung die SPD-Stadtratsfraktion die eindeutige Kompetenz aufweist", hieß es; und weiter: "man müsste uns halt schlichtweg vertrauen".
15.04.11
neumarktonline: Bücher-Kasten vorgeschlagen
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