325 Jahre Wallfahrt

NEUMARKT.(pde) – Die Wallfahrt auf den Habsberg bei Velburg feiert in diesem Jahr ihr 325-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zelebriert der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Walter Mixa am Sonntag um 9.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst in der Wallfahrtskirche.

Der Ursprung des Wallfahrtsortes geht auf den ersten Kapellenbau von 1680 zurück. Die Quellen bezeugen, dass ein gewisser Johann Panzer, Amtspfleger auf Burg Helfenberg, an einem schweren Gichtleiden litt. Von seinem Krankenlager aus blickte er oft auf seine Marienfigur und flehte um Hilfe. Eines Nachts vernahm er eine Stimme, die ihn aufforderte, auf dem Habsberg eine Kapelle zu errichten. Panzer ließ sich dorthin tragen. Er erwarb die Kuppe des Berges und ließ 1680/82 eine Kapelle errichten. Die Marienfigur wurde als Gnadenbild dorthin gebracht. Panzer erlangte nach der Überlieferung Heilung.

Nach mehreren Heilungswundern entstand 1730 an gleicher Stelle eine größere Kapelle. Die Kirche wurde 1760 im Stil des Rokoko erbaut. 1961 wurde ein Wallfahrts- und Jugendheim gebaut. 1976/77 erfolgte der Neubau des Jugendhauses, das dann nach erneutem Um- und Neubau im Jahr 2002 komfortabel und modern neu erstand. Die ebenfalls neu errichtete Gaststätte bewirtet nicht nur das Jugendhaus, sondern auch alle Pilger und Gäste auf dem Habsberg.

Das TV-Magazin „Immer wieder sonntags“ der Katholischen und Evangelischen Kirche in Bayern zeigt am gleichen Tag einen Beitrag über den oberpfälzischen Wallfahrtsort. Anlässlich des 325-jährigen Bestehens der Wallfahrt zu „Maria, Heil der Kranken“ werden die Kirche, das Gnadenbild und das Turmmuseum vorgestellt. Ferner erklärt der Wallfahrtsrektor Peter Wenzel, warum die Pilgerstätte bis heute so zahlreich frequentiert wird.
11.06.05
neumarktonline: 325 Jahre Wallfahrt
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