„Kollegen“ besucht

Die Neumarkter Passionsspieler unternahmen einen Ausflug nach Österreich
Foto: Wolfgang Wittmann
NEUMARKT. Die Schauspieler der Neumarkter Passionsspiele besuchten bei einem Ausflug nach Österreich die Passionsspiele in St. Margarethen.
In der Neuinszenierung zum 100jährigen Bestehen der Passionsspiele im Burgenland wird die Passionsgeschichte aus der weiblichen Perspektive von Maria Magdalena erzählt.
Der Besuch bei den Kollegen im Römersteinbruch in St. Margarethen war der Höhepunkt der Tour nach Wien, ins Burgenland und rund um den Neusiedler See. Die Freilichtbühne bot mit ihrer spektakulären Kulisse und der intensiven Inszenierung ein außergewöhnliches Theatererlebnis, hieß es.
Besonders die Dynamik der Großszenen beeindruckte, in denen rund 350 Schauspieler die Naturbühne bevölkerten. Großen Eindruck hinterließ auch die Führung durch den Backstagebereich, bei der die Neumarkter Passionsspieler auch nach der Aufführung noch zahlreiche Fragen an ihre Kollegen aus St. Margarethen richteten.
Die Neumarkter Passionsspieler unternahm unter der Leitung von Stephan Spies eine Reise nach Österreich.
Den Auftakt bildete ein Stadtrundgang durch die historische Wiener Innenstadt, der Einblicke in bedeutende Sehenswürdigkeiten und das lebendige Stadtbild bot. Natürlich durfte dabei auch ein Besuch des Stephansdoms nicht fehlen.
Am folgenden Tag tauchten die Reisenden in Eisenstadt in die Kaisergeschichte und das kulturelle Erbe der Fürstenfamilie Esterházy ein und gewannen Eindrücke von Architektur, Musik und regionalen Traditionen.
Anschließend ging es weiter an den Neusiedler See, wo die malerische Landschaft, die weite pannonische Tiefebene und urige Winzerorte zu Erholung und Naturgenuss einluden.
Schließlich folgten die Reisenden im Schloss Esterházy in Eisenstadt den Spuren Joseph Haydns.
Am Ende kehrte die Passionsspielfamilie inspiriert zurück – mit vielen neuen Eindrücken, einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl und großer Vorfreude auf die kommenden Spiele im Jahr 2029, hieß es.
12.06.26
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