Fünf Autos krachten zusammen
NEUMARKT. Ein Serien-Auffahrunfall auf der Autobahn und ein Unfall mit abgerissenem Auto-Anhänger endeten am Dienstag-Nachmittag glimpflich.
- Am Dienstag kurz nach 17 Uhr kam es auf der A3 in Fahrtrichtung Regensburg kurz nach der Anschlussstelle Oberölsbach zu einem Auffahrunfall, in den fünf Autos verwickelt waren. Alle waren hintereinander auf der linken Fahrspur unterwegs, als der Fahrer des ersten Wagens verkehrsbedingt bremsen musste. Dies erkannten alle vier nachfolgenden Fahrer zu spät und krachten aufeinander. Die fünf Autos wurden erheblich beschädigt und blieben allesamt auf der linken Fahrspur ineinander verkeilt stehen. Die Fahrer wurden zur Abklärung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Nach jetzigem Stand verlief der Auffahrunfall glimpflich, da bislang noch kein Beteiligter ernsthafte Verletzungen geltend machte. Die beiden Fahrstreifen in Richtung Regenburg mussten während der Unfallaufnahme und der Aufräum- und Bergemaßnahmen für fast drei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr lief derweil über den Standstreifen. Trotzdem bildete sich ein erheblicher Rückstau.
- Zwei Stunden später geriet zwischen den Anschlussstellen Neumarkt und Neumarkt-Ost ein bulgarisches Fahrzeuggespann aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern. Dabei riss die Anhängerkupplung vom Zugfahrzeug ab und der 3,5-Tonnen-Anhänger machte sich selbständig. Glücklicherweise griff durch das Sicherungsseil nach kurzer Strecke die Bremse des Anhängers und er blieb schräg auf der linken Fahrspur stehen. Das Zugfahrzeug, ein schwerer Mitsubishi Geländewagen, wurde um seine eigene Achse gedreht und prallte mehrmals gegen die Leitplanke. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Auch war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt.
- Allerdings erkannte ein nachfolgender Autofahrer die abgesicherte Unfallstelle auf der linken Spur zu spät. Er konnte wegen seiner hohen Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitig abbremsen, so dass er in die Absicherung fuhr. Eine Beamtin der Parsberger Autobahnpolizei konnte sich in letzter Sekunde vor dem herannahenden Wagen in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Beschädigt wurden nur vier Pylonen der Autobahnpolizei.
20.05.26
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