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Dompropst Alfred Rottler im Eichstätter Dom
Foto: Geraldo Hoffmann
NEUMARKT. An den ersten Osterfeiertagen während der Bischofs-Vakanz predigte Diözesanadministrator Dompropst Alfred Rottler im Eichstätter Dom.

„Nachrichten kann ich kaum noch schauen, das macht mich fertig“. Diesen Satz, den er kürzlich gelesen habe, stellte Rottler an den Beginn seiner Predigt am Ostersonntag. Vielen Menschen mache die unsichere Weltlage Angst.

Die Osterbotschaft aber könne Zuversicht verleihen, in ihr stecke „eine ungemein große und tiefe Hoffnung“, sagte der Diözesanadministrator.


So ähnlich wie den Menschen, die heute mit bangen Blicken in die Zukunft schauen, „mag es den Jüngern Jesu und den Frauen nach dem Karfreitag ergangen sein“, sagte Rottler. Sie seien „total am Boden“ gewesen, hätten sie doch ihre ganze Hoffnung auf Jesus gesetzt. „Und da hinein trifft die Botschaft der Auferstehung“. Diese sei zu neuartig, zu ungeheuerlich, zu unbegreiflich gewesen, als dass sie die Jünger sofort hätten glauben können.

Bereits am Karsamstag begann am Osterfeuer die Liturgie der Auferstehungsfeier im Eichstätter Dom.
05.04.26
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