Der Opfer gedacht

Neumarkter und Ukrainer gedachten der Opfer des Krieges
Foto: Claus Schweinheim
NEUMARKT. Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine setzen Neumarkter und Ukrainer ein Zeichen des Gedenkens und der Solidarität.
Das evangelische Dekanat, die katholische Stadtkirche und die ukrainisch griechisch-katholische Kirche veranstalteten ein „ökumenisches Friedensgebet“ in der Christuskirche.
Dekanin Christiane Murner, Pfarrvikar Joseph Dantas und Pfarrer Andriy Dmytryk von der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche gestalteten den Gottesdienst. Die musikalische Begleitung übernahm das „Vyshiwanka-Ensemble“ unter der Leitung von Bill Holler. Gekommen waren rund 150 Neumarkter, darunter auch viele ukrainische Kriegsflüchtlinge.
Tetiana Aristarkhova, Sprecherin der ukrainischen Gemeinde Neumarkt, dankte für die vielen Jahre der Hilfe durch die Neumarkter Bürger. Sie schilderte die schwere Situation in ihrer Heimat und erinnerte an die vielen zivilen Opfer durch den russischen Bomben- und Drohnenterror und thematisierte dabei auch den Einsatz der Kälte als Waffe durch die russische Föderation gegen ukrainische Zivilisten.
Die Kollekte von über 600 Euro ging an den Neumarkter Verein Valores, der seit Kriegsbeginn als Partner der ukrainischen Gemeinde humanitäre Projekte in der Ukraine unterstützt.
23.02.26
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