„Lebenslang“ gefordert

NEUMARKT. Im Prozess wegen des Messerangriffs bei einem Kulturfest in Parsberg hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

Überraschend wird bereits am Donnerstag in Nürnberg mit einem Urteil gerechnet - bei Prozessauftakt war dies erst für 26.Februar geplant.

Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft beantragte am Mittwoch, den Angeklagten wegen Mordes schuldig zu sprechen und gegen ihn die lebenslange Freiheitsstrafe zu verhängen. Ferner soll die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden.


Der Verteidiger beantragte den Angeklagten freizusprechen, hilfsweise wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren zu verurteilen.

Der angeklagte 43jährige Syrer soll im März letzten Jahres bei einem fest mit mehr als 1000 Teilnehmern seinen 39jährigen Cousin mit einem Messerstich getötet haben (wir berichteten vielfach). Hintergrund soll Rache für den 20 Jahre zurückliegenden Tod einer Schwester des Angeklagten gewesen sein.
11.02.26
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Telefon Redaktion


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