Bundesminister beim Roßmarkt


Viele Pferde und noch mehr Besucher werden zum Roßmarkt erwartet
Foto: Archiv/ Veronica Platzek
NEUMARKT. Nach Markus Söder im letzten Jahr wird heuer Bundes-Landwirtschaftsminister Alois Rainer beim Berchinger Roßmarkt als Hauptredner erwartet.

Für Alois Rainer ist der Auftritt beim bekannten Wintervolksfest Neuland. Die „Stars“ sollen aber sowieso die rund 100 Pferde sein, die dort alljährlich aufgetrieben werden.

Teilweise kommen die "Rosserer" mit ihren Pferden schon seit Jahrzehnten nach Berching. Neben der Pferdeschau ist der Roßmarkt an diesem Tag der größte Kram- und Warenmarkt in Bayern.

Der kommentierte Pferdeauftrieb beginnt am Mittwoch um 9 Uhr. Etwa 100 festlich herausgeputzte Pferde werden durch das dichtgedrängte Publikum über die Schulstraße in die Stadt geführt und am Reichenauplatz zur großen Pferdeschau aufgestellt. Den größten Eindruck machen dabei meist die mächtigen Kaltblüter.


Zum Berchinger Rossmarkt gehört aber auch die Politik: die traditionelle politische Kundgebung beginnt um 10.30 Uhr.

Jeweils am Mittwoch nach Lichtmess werden in der 1100jährigen Stadt viele Pferde und Gespanne aufgetrieben und zur Schau gestellt. Zahllose Fieranten verwandeln das mittelalterliche Berching mit seinen 13 Türmen und vier Toren in einen riesigen Warenmarkt.

Pferde und Pferdemärkte haben in Berching eine jahrhundertealte Tradition. Als wirtschaftliches Zentrum des Sulzgaues war die Stadt seit dem Mittelalter ein bedeutender Marktplatz für die Versorgung des bäuerlichen Hinterlandes. Das Marktrecht war Berching bereits vor 1245 verliehen worden. Seit alters her wurden hier Viehmärkte abgehalten, auf denen neben Ochsen, Rindern, Schweinen und Kleinvieh auch Pferde gehandelt wurden.
20.01.26
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