Vorsicht: Schockanrufe

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NEUMARKT. Die Polizei warnt am Freitag aktuell vor betrügerischen Anrufen in der ganzen Oberpfalz und gibt Tipps für Betroffene.

Es handelt sich dabei um Schockanrufe, die „Arztmasche“ oder „falsche Polizeibeamte“, sagte ein Polizeisprecher. Die Betrüger versuchen durch verschiedene Maschen an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen. Dabei nutzen die Täter das Vertrauen der Betroffenen in ihre Angehörige oder in Amtspersonen wie Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und arbeiten mit hohem emotionalem Druck. Anrufe treffen vor allem bei Leuten ein, deren Nummer in einem Telefonbuch steht und deren Vornamen auf ein höheres Alter hindeuten.

Diese Maschen werden am Freitag-Nachmittag auch im Raum Neumarkt vermehrt eingesetzt:

Falsche Polizeibeamte:

Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus und spielen vor, dass es in der Nachbarschaft zur Festnahme von Einbrechern kam, bei denen ein Zettel mit den Personalien der Betroffenen aufgefunden wurde. Um die Wertgegenstände der Betroffenen vor weiteren Einbrüchen zu schützen, sollen diese an die angeblichen Polizeibeamten übergeben werden.

Schockanruf:

Die Täter geben sich am Telefon zunächst als verzweifelte Angehörige der Betroffenen aus. Kurz darauf wird das Telefon an einen angeblichen Polizisten oder Staatsanwalt weitergereicht. Der erklärt, dass der Sohn oder die Tochter der Betroffenen einen Verkehrsunfall verursacht hat, bei dem eine Person ums Leben gekommen ist. Um zu verhindern, dass der Angehörige in Haft geht, fordert der falsche Amtsträger eine Kaution.

Arztmasche:

Als angebliche Ärzte oder Mitarbeiter von Kliniken rufen die Betrüger bei ihren Opfern an und wollen Geld für eine teure und lebensnotwendige Behandlung eines Angehörigen.


Tipps der Polizei gegen Callcenter-Betrüger:
16.01.26
neumarktonline: Vorsicht: Schockanrufe
Telefon Redaktion


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ISSN 1614-2853
20. Jahrgang
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